Zwei Artikel zu den Rechten und Faschisten in Serbien

Juni 23, 2014

Wir dokumentieren zwei Artikel zu den serbischen Nationalisten und Faschisten. Zuerst ein Artikel von Krsto Lazarević, aus Belgrad zur aktuellen Rolle der serbischen Faschisten. Anschließend ein Artikel von Max Brym zur Geschichte des serbischen Faschismus und Nationalismus. Beide Artikel scheinen uns wichtig um der Ignoranz bestimmter deutscher Linker etwas entgegenzustellen. Für die Redaktion Kastriot Zeka. – Von Krsto Lazarević „Serbien: Rechte Ultras, Kirche, Schwulenhass
Belgrad Ultranationalismus und Ressentiments gegen ethnische und sexuelle Minderheiten haben in Serbien jahrelang zum Mainstream gehört. Dank der EU-Integration geben sich ehemalige Radikale nun rhetorisch und politisch gemäßigt. Rechtsextreme Bewegungen – auch im Umfeld von Fußball und Kirche – bleiben aber weiterhin ein Problem.

Die Belgrader Gay Pride ist die Veranstaltung mit dem höchsten Mobilisierungspotential für Rechtsextreme in Serbien. Dabei wurde der CSD dieses Jahr zum vierten mal hintereinander nicht genehmigt. Auch Teile der serbisch-orthodoxen Kirche und Fußball-Ultras stellen sich offensiv gegen das Demonstrationsrecht von LGBTIQ-Personen und rufen offen zur Gewalt auf. Es gibt personelle Überschneidungen zwischen Fußball, Kirche und rechtsextremen Organisationen.

Neben der Homophobie sind Antiziganismus, Islamophobie und die Hetze gegen Kroaten und Albaner die wichtigsten Pfeiler rechtsextremer Ideologien in Serbien. Diese fordern ein Großserbisches Reich, zudem soll sich Serbien an Russland annähern und dafür vom EU-Kurs abkehren.
Im Parlament ist derzeit keine rechtsextreme Partei vertreten, was auf eine serbische Besonderheit zurückzuführen ist. Die Regierungspartei SNS (Serbische Fortschrittspartei) hat sich im Zuge der EU-Integration Serbiens von der SRS (Serbische Radikale Partei) abgespalten, um eine proeuropäische Agenda zu verfolgen. In Folge dieser Spaltung hat sich die SNS sowohl rhetorisch als auch politisch gemäßigt. Allerdings besteht die serbische Regierung vorwiegend aus Personen die in den ultranationalistischen und rechtsextremen Diskursen der SRS sozialisiert wurden, darunter der amtierende Ministerpräsident Aleksandar Vučić.
Keine Ausnahme
Völkisch-nationalistische und rechtsextreme Ideologien sind keine Ausnahmeerscheinung in der serbischen Gesellschaft, sondern finden sich auch bei namhaften Intellektuellen, politischen Eliten, sowie bei der einflussreichen serbisch-orthodoxen Kirche. Kritiker die sich gegen die nationalen Mythen aussprechen, die inzwischen zum staatlich verordneten Geschichtsbild aufgewertet wurden, werden weiterhin heftig angegriffen.
Folgende Organisationen und Parteien sind unter anderem rechts des hegemonialen Diskurses in Serbien zu verorten:
Rechte Ultras: Alle bekannten Mannschaften, insbesondere Roter Stern, Partizan und OFK Belgrad, sowie Vojvodina Novi Sad, werden von organisierten rechtsextremen Gruppen unterstützt, die durch Gewaltexzesse auf sich aufmerksam machen. Der Fußball in Serbien wird seit den 1980er Jahren massiv von rechts unterwandert. Anfang der 1990er Jahre organisierte Željko Ražnatović paramilitärische Freiwilligenbrigaden aus dem Umkreis von Ultras des Roten Stern Belgrads, welche in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo für Massenmorde, systematische Vergewaltigungen und Vertreibungen verantwortlich sind.

Die Ultragruppen haben heute das größte Mobilisierungspotenzial, wenn es darum geht Rechtsextreme auf die Straße zu bringen. Den Geschichtsrevisionismus tragen viele der Anhänger durch Tätowierungen offen zur Schau. Die Verherrlichung von Adolf Hitler ist keine Seltenheit in serbischen Stadien. Es gibt personelle Überschneidungen zwischen Ultras und rechtsextremen Organisationen, sowie zur organisierten Kriminalität. Antifaschistische Ultragruppen sind eine Randerscheinung.
1389: Viele Ultras sind in der rechtsextremistischen Organisation “SNP 1389″ (serbische Volksbewegung 1389) aktiv. Diese werben mit dem Motto: ” Sport, Gesundheit, Nationalismus” und eröffnen Fitnessparcours. SNP 1389 setzt sich für einen gesunden “Volkskörper” und gegen Drogenkonsum und das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ein. Die Gruppe beschreibt sich auf ihrer Internetseite kurioserweise als antifaschistisch. Die Hauptforderung ist die Einigung des serbischen Volkes. Die territoriale Integrität von Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Albanien und Mazedonien wird dabei in Frage gestellt. Die Gruppe leugnet den Völkermord in Srebrenica und feiert die Massaker des 11. Juli als “Tag der Befreiung Srebrenicas”. Die Gruppe erfreut sich einer gewissen Akzeptanz in der serbischen Öffentlichkeit. Teilweise wird mit riesigen Plakaten in der Belgrader Innenstadt geworben und es gibt Kontakte zu demokratischen Parteien aus dem Mitte-Rechts Spektrum.

Die Jahreszahl 1389 steht für die Schlacht auf dem Amselfeld, in deren Folge die serbischen Fürstentümer unter die Herrschaft des osmanischen Reichs fielen.
Serbische Radikale Partei: Bei den Parlamentswahlen 2008 konnten diese noch 30,1 % der Stimmen auf sich vereinigen und wurden somit die zweitstärkste Kraft im serbischen Parlament. Die SRS ist als politische Kraft hauptverantwortlich für die Durchsetzung und Akzeptanz geschichtsrevisionistischer Positionen in Serbien. Eine der Hauptforderungen der Partei ist die Schaffung eines Großserbiens. Der Parteigründer und Vorsitzende Vojislav Šešelj verantwortet sich derzeit vor dem internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag.

Die SRS organisierte während der Jugoslawienkriege der 1990er Jahre paramilitärische Verbände die für Kriegsverbrechen verantwortlich sind. Zudem erfreut sich die SRS der Unterstützung Rechtsextremer in ganz Europa. Jean Marie Le Pen knüpfte bereits in den 1990er Jahren enge Kontakte zur SRS und Aleksandr Dugin und seine eurasische nationalistische Bewegung veröffentlichten einem offenen Brief bei den vergangenen Wahlen indem sie die serbischen Wähler dazu aufriefen auf ihr Kreuz bei der SRS zu setzen.
Proeuropäische Abgeordnete spalteten sich 2008 von der Partei ab und gründeten die Serbische Fortschrittspartei, die bei den letzten Wahlen im März die absolute Mehrheit gewann. Die SRS hat danach stark an Bedeutung verloren und bekam bei den letzten Wahlen nur 2 % , womit sie nicht mehr im Parlament vertreten ist.
Dveri: Die derzeit wichtigste rechtsextreme Partei in Serbien rekrutiert sich vornehmlich aus reaktionären Anhängern der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Partei gründete sich im Jahr 1999 zunächst als christlicher und rechter Zusammenschluss von Studenten der Universität Belgrad.
Bei den vergangenen Wahlen im März erhielten diese 3,6% der Stimmen und scheiterten somit wiederholt am Einzug ins Parlament. In ihren Kreisen bewegen sich auch Geistliche der serbisch-orthodoxen Kirche die gegen Schwule und den Westen hetzen. Die Partei organisiert Schlägertrupps und warnte mehrfach öffentlich, dass eine Gay Pride “Soziale Unruhen” zur Folge haben und Belgrad brennen würde.
Obraz: Obraz wird meist als klerikal-faschistisch und neonazistisch eingestuft. Der ehemalige Führer Mladen Obradovič wurde mehrfach zu Haftstrafen verurteilt weil er öffentlich dazu aufrief Schwule zu lynchen. Auch Geistliche sind Mitglieder der Organisation. Unter anderem werden die Kriegsverbrecher Ratko Mladić und Radovan Karadžić als “letzte Helden des serbischen Volkes” verehrt. Als am 11. Juli 2009, dem Jahrestag des Völkermords von Srebrenica, 543 Opfer des Massakers beigesetzt wurden, störten Mitglieder von Obraz die Veranstaltung und brüllten, dass der Islam ausradiert gehöre. Seit dem Verbot im Jahre 2012 wurde es ruhig um die Gruppe, allerdings sind viele Mitglieder weiterhin in rechtsextremen Zusammenhängen aktiv. Auf der Internetseite von Obraz wird zur Solidarität mit den russischen Separatisten in der Ostukraine aufgerufen und gegen “die entartete Demokratie” in Serbien gehetzt.
Revisionistische und rechtsextreme Ansichten sind in Serbien weit verbreitet und werden in weiten Teilen der Bevölkerung als “normal” hingenommen. Dank der Hinwendung ehemaliger Ultranationalisten zu proeuropäischen Positionen sitzt derzeit allerdings keine rechtsextreme Partei im Parlament. Diese sind zersplittert und treten nicht gemeinsam zur Wahl an, weswegen sie an der 5-Prozent-Hürde scheitern. In naher Zukunft werden werden aber wohl soziale Härten auf Serbien zukommen, welche den Nationalismus anfachen und rechtsextremen Kräften in die Hand spielen könnten.
Quelle http://www.publikative.org/2014/06/21/serbien-amselfeld-kirche-schwulenhass/

Die serbischen Tschetniks einst und jetzt.
Anmerkungen zur Geschichte der serbischen Rechten
von Max Brym
 
Seit einigen Jahren gibt es bei bestimmten deutschen „Linken“ einige absurde Vorstellungen zu den Vorgängen auf dem Balkan. Am peinlichsten wird es, wenn der aktuelle Konflikt um Kosova mit „historischen Argumenten“ unterlegt wird. Viele betreiben eine Geschichtsbetrachtung die mit der Realität nichts gemein hat. Besonders signifikant tritt dieser Realitätsverlust bei Autoren wie Jürgen Elsässer, Werner Pirker (Junge Welt) und Justus Wermüller (Bahamas) zutage. Es wird geglaubt, „die Serben kämpften gegen Hitlers Faschisten, während alle anderen auf der Seite der Nazis standen“. Deshalb betrachten sie alle Serben als progressiv, weil angeblich „nur die Serben gegen Hitler kämpften“. Bis heute werden Kroaten kollektiv mit der Ustascha gleichgesetzt und die Albaner mit der kleinen SS-Division Skanderbeg. Völlig ausgeblendet wird die reale historische und aktuelle Entwicklung, um am Schluß bei der Behauptung von guten und schlechten Nationen zu landen. Es wird einfach ignoriert: Es gab in der Zeit der Nazibesatzung Jugoslawiens zwei Marionettengebilde: Die Ustascha in Kroatien und das Regime des Generals Nedic in Serbien. Dennoch hat die philoserbische Haltung einiger deutscher „Linker“ reale Gründe. Die Gründe sind allerdings rein deutsch, demzufolge haben sie nichts mit objektiver Geschichtsbetrachtung gemein.
„Serbien muß sterbien“
Glänzend beschrieb Karl Kraus in den „Letzten Tagen der Menschheit“, den antiserbischen Rassismus beim deutsch- österreichischen Kleinbürgertum anläßlich des Kriegsbeginnes 1914. Im zweiten Weltkrieg wurde der antiserbische Rassismus weiterentwickelt. Ab 6. April 1941, verübten Wehrmachtseinheiten unvorstellbare Massaker in Serbien. Die Nazimilitärführung schickte bewußt alte Kader der österreichischen Armee auf den Balkan. Auch die Truppenbestände der Wehrmacht in Serbien, bestanden zu einem Drittel aus Österreichern. In Zagreb residierte der nazistische ehemalige K.U.K. General Glaise von Horstenau. In Serbien kamen u.a. die Generäle Hinghofer und Dinkelmann sowie der größte Schlächter General Böhme zum Einsatz. Allesamt ehemalige hohe Offiziere und Generäle der österreichischen Armee. Ihre rassistische Kampagne gegen die Serben war eine Mischung aus „Rache für 1918“ oder „moderner“ wir führen hier einen „unbarmherzigen Kampf gegen das jüdisch bolschewistisch serbische Verbrechertum“. Der nazistische Weltanschaungskrieg wurde zuerst in Serbien ausgefochten. Gleichzeitig war Serbien wirtschaftlich interessant. Serbien hatte hohe Kupfer, Nickel, Zink, Blei und Silbervorkommen. Die Göringsche Vierjahresplanbehörde, wollte zudem die Agrarproduktion zugunsten des „Altreiches“ und der Wehrmacht nutzen. Strategisch mußte der Balkan als Basis für den Kampf gegen die Sowjetunion gesichert sein. Mit relativ geringen Kräften wollte die Naziführung den Raum, da der Angriff auf Rußland bevorstand, absichern. Dabei stellte sich sofort die Frage nach kollaborationonsbereiten Kräften und nach einem ideologischen Schmiermittel um Kooperationsbereitschaft zu fördern.
Nazi Kollaborateure in Serbien.
Unmittelbar nach dem Angriff der Achsenmächte, begann Kosta Pecanac mit der Aufstellung einer bewaffneten Tschetnik Gruppierung (Tschetnik= Bewaffneter Haufen). Kosta Pecanac war im alten Jugoslawien Präsident des streng national, ultra konservativen Tschetnik Veteranenvereins. Ab 1932 leitete Kosta Pecanac die Organisation, die 1938 über etwa 1000 Sektionen mit insgesamt 500000 Mitglieder verfügte. In den zwanziger Jahren war die Organisation von Pecanac der Hauptgegner der Kommunistischen Partei. Seine Kräfte während der Nazibesatzung kamen aus diesem ideologischen Milieu. Bis zum Sommer 1941 stellte Pecanac im südlichen Serbien eine Gruppe von etwa 3.000 Mann auf, die im Winter 1941/42 auf 5.255 anwuchs und unter deutscher Befehlsgewalt stand. Seit dem Überfall auf die Sowjetunion ließ Pecanac öffentlich verkünden, dass seine Organisation keinen Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht leisten werde und den Kampf gegen den Bolschewismus mitzuführen gedenke. Der deutsche Nazismus brachte bekanntlich den Bolschewismus generell mit den Juden in Verbindung und ließ im Rahmen der „Sühneaktion“ gegen Partisanenaktivitäten in Serbien ab Ende August 1941 hauptsächlich jüdische Geiseln erschießen. Es galt die Regel für einen getöteten deutschen Soldaten werden hundert Geiseln erschossen. Neben den Massakern an serbischen Zivilisten in den betroffenen Gebieten, hatte das Abschlachten der Juden auch den „Vorteil“, wie es in einem Bericht an das Außenministerium hieß, „die Nedic Gendarmen bei der Stange zu halten.“ Im Dezember 1941 gab es in Serbien keine männlichen Juden mehr und im Frühjahr 1942 war durch starke Eigeninitative der Wehrmacht die Judenvernichtung mit der Vergasung der Frauen und Kinder endgültig abgeschlossen. Stolz stellte SS-Gruppenführer Harald Turner gegenüber General Löhr im August 1942 fest: „Judenfrage, ebenso wie Zigeunerfrage völlig liquidiert“. Dagegen hatten die Kollaborateure nichts einzuwenden.
Zbor Bewegung und Dimitrije Ljotic
Die Zbor Bewegung unter Ljotic existierte schon vor dem Überfall auf Jugoslawien. Wegen der weitgehenden ideologischen Übereinstimmung mit den deutschen Faschisten, stellte sich Ljotic von Anfang an auf die Seite der Okkupanten. In der ersten Kollaborationsregierung unter Acimovic, war die Zbor Bewegung mit zwei Ministern vertreten. Nach Ausbruch des bewaffneten Aufstandes der kommunistischen Partisanen im August 1941, erhielt die Zbor Bewegung von der Besatzungsmacht das Recht zur Aufstellung bewaffneter Formationen. Auf dem Höhepunkt des antifaschistischen bewaffneten Aufstandes im September 1941, waren die Ljotic Verbände in 5 Bataillonen des sogenannten „Serbischen Freiwilligenkorbs (SDK)“ organisiert. Die Bataillone bestanden aus insgesamt 3.021 Soldaten und Offizieren (BA-MA RW 40/190,8 Lagebericht des Verwaltungsstabes beim Befehlshaber in Serbien 6.1.1942). Andere Teile der Zbor Bewegung wurden in die bewaffneten Formationen der Regierung Nedic eingegliedert. Am 28. August bildete sich unter Milan Nedic eine Kollaborationsregierung, die bis zur Befreiung Serbiens im Amt bleiben sollte. General Nedic war im alten Jugoslawien Verteidigungsminister und sah sich als „serbischer Petain“. In der Tat, das Regime konnte bezogen auf Justiz Verwaltung und Polizei fast alle Teile des alten serbischen Staatsapparates für sich nutzen. Besonders die Gendarmen leisteten den Nazis wertvolle Hilfe. Milan Nedic hatte auch Verbindungen zu Oberst Draza Mihailovic, der von den serbischen Geschichtsrevisionisten als „Widerstandskämpfer“ gegen die Besatzungsmacht ausgegeben wird. Diese aktuelle Tschetnik Legende der „Serbischen Radikalen Partei“ sieht in Draza Mihailovic einen aufrechten Patrioten, obwohl er 1946 wegen Kollaboration gehängt wurde.
Die Tschetniks des Draza Mihailovic
Oberst Draza Mihailovic, befehligte beim Überfall auf Jugoslawien als Stabschef eine motorisierte Division in Ostbosnien. Nach der Kapitulation Jugoslawiens am 17. April 1941, schlug er sich mit einem Teil seiner Truppe in einem mehrwöchigen Marsch in Richtung Serbien durch. Mitte Mai 1941, erreichte er sein künftiges Hauptquartier mit 7 Offizieren und 27 Soldaten in der Ravna Gora. Mihailovic sah sich als Vertreter der „Jugoslawischen Exilregierung“ und propagierte die passive Sammlung „patriotischer Kräfte“. Es steht unzweifelhaft fest, dass die Mihailovic Tschetniks bis September 1941 nicht gegen die deutschen Okkupanten gekämpft haben. Wohingegen die kommunistischen Partisanen, allein im August 1941, 242 Attentate verübten und dabei 22 Wehrmachtssoldaten töteten. Die Mihailovic Tschetniks warteten ab und gaben sich als Widerstandskämpfer aus. Dies bestätigen Berichte der deutschen „Abwehr“ vom Oktober 1941. Draza Mihailovic stand vollständig auf dem Boden der alten Tschetnik Ideologie. Er wollte ein großserbisches Reich errichten, welches neben „Zentralserbien“ auch Bosnien, Dalmatien, Herzegowina, Montenegro, die Batschka, den Banat, den Sandzak, etwa die Hälfte Kroatiens, Kosovo und einige rumänische und bulgarische Grenzgebiete umfassen sollte. Mit den übriggebliebenen Rest Jugoslawiens, wollten die Tschetniks eine Konföderation unter ihrer Führung eingehen. In den Einheiten des Oberst Mihailovic waren nur Serben organisiert. Diese nationalistische „Widerstandskonzeption“, mußte Mihailovic in scharfen Gegensatz zu den kommunistischen Partisanen unter der Führung des Kroaten Tito bringen. Die kommunistischen Partisanen wollten einen auf Gesamtjugoslawien bezogenen Widerstand, der keine Nation privilegiert oder diskriminiert. Zudem errichteten die Partisanen in den befreiten Gebieten nationale Befreiungsräte. Auch dies stand im Gegensatz zu Mihailovic, der die alten Strukturen und sozialen Verhältnisse garantiert wissen wollte. Im September 1941 hatten die Partisanen in Serbien eine Massenbasis und ihre militärischen Formationen fügten den deutschen Besatzern empfindliche Schlappen zu. Die abwartende Position von Draza Mihalovic war nicht mehr haltbar. Einige seiner Unterführer rebellierten gegen seine Passivität. Deshalb sah sich Mihailovic gezwungen, mit Tito eine oberflächliche Abmachung zu treffen. Ab Ende September kam es zu partiellen gemeinsamen bewaffneten Aktionen der Partisanen mit den „Draza- Tschetniks“ gegen die deutschen Besatzer und ihre offenen Kollaborateure. Die Hauptlast des Kampfes trugen allerdings die Partisanen. Während des Septembers und Oktobers, fügte der serbische Widerstand der Wehrmacht und den Polizei Bataillone schwere Niederlagen zu. Der massivste militärische Kampf fand im Oktober 1939 um Kraljevo statt. Die Wehrmacht rächte sich für die Widerstandsaktionen, indem sie ein Massaker unter den Einwohnern von Kraljevo durchführte. Dem Massaker vielen zwischen 4.000 und 5.000 Menschen zum Opfer. Dennoch trieb Mihailovic ein mieses Doppelspiel. Während ein Teil seiner Formationen mit den Partisanen kämpfte, unterhielt Mihalovic Beziehungen zu General Nedic. Er wurde sogar von Nedic mit Geld und Waffen versorgt. Gleichzeitig versuchte Mihalovic, mit dem Schlächter General Böhme in Verbindung zu treten. Böhme lehnte jedoch das Bündnisangebot von Mihailovic ab ( siehe OKW Südost Lageberichte September- Oktober 1941). Am 2.11.1941 führten Verbände von Mihailovic einen hinterhältigen bewaffneten Angriff gegen die Partisanenhochburg Uzice durch. Der Angriff konnte zurückgeschlagen werden und Mihailovic entging nur knapp einem vollständigen militärischen Desaster. Über den Verrat von Draza Mihailovic schrieb der Stab der Volksbefreiungs- Partisanenabteilung für den Kreis Cacak am 3. November 1941: „Die Fünfte Kolonne ist wiederum auferstanden. Die deutschen Agenten, Draza Mihailovic, Oberstleutnant Pavlovic, Dragisa Vasic, sind in letzter Stunde Hitler, Nedic und Ljotic zu Hilfe geeilt.“ Mihailovics Angriff auf das Hauptquartier der Partisanen in Uzice, bedeutete den endgültigen Abbruch der kurzfristigen Kooperation zwischen Partisanen und Tschetniks. Im Oktober 1941 kontrollierten die Partisanen und Tschetniks etwa 4.500 Quadratmeilen in Serbien, also mehr als ein Sechstel Serbiens. Durch den Verrat von Mihalovic, wurde der Widerstand zugunsten der deutschen Faschisten entscheidend geschwächt. In welch prekärer Situation sich die deutschen Besatzer im September und Oktober befanden, belegen auch die blutigen Massaker, die auf Befehl von General Böhme an serbischen Zivilisten durchgeführt wurden. Doch ab November 1941 gab es keine Kooperation mehr zwischen Partisanen und Tschetniks. Böhme verstand die Situation zu nutzen und drängte die Partisanen in die Defensive. Am 20. November 1941 einigten sich auf englischen Druck hin, Tito und Mihailovic darauf, ihre Feindseligkeiten einzustellen. In Erwartung eines deutschen Angriffes auf den Hauptstützpunkt der Partisanen in Uzice, forderte Tito den Cetnik Führer am 28. November noch einmal zu einer gemeinsamen bewaffneten Aktion auf. Mihalovic antwortete zynisch, „ich denke nicht daran, ich warte bessere Bedingungen für den Kampf ab“. Zur selben Zeit hatten schon einige Kommandanten der Tschetniks ihre Truppen, etwa 2.000 Mann, mit Zustimmung von Mihailovic dem Befehl von Nedic unterstellt. Diese Truppen kämpften wenige Tage später auf der Seite der Deutschen gegen die Partisanen. Ende November gelang es General Böhme, verstärkt durch eine deutsche Division und begünstigt durch die Haltung von Mihailovic, den militärischen Widerstand der Partisanen zu brechen. Die Partisanen flüchteten im Dezember 1941 über den einzigen noch offenen Rückzugsweg, in das von Italien besetzte Montenegro (Offiziell gehörte Montenegro zu Kroatien). Mit dem Rückzug aus Serbien nach Montenegro und später nach Bosnien, war die Partisanenarmee für Jahre aus Serbien vertrieben. Erst im Sommer 1944 gelang es ihnen wieder, in Serbien Fuß zu fassen und gemeinsam mit der Roten Armee im Herbst/Winter 1944, Serbien zu befreien. Es bleibt festzuhalten: Den Hitlerfaschisten gelang es erst im Winter 1941, mittels Terror und Mord Serbien zu „befrieden“. Es wurden unsägliche Grausamkeiten an serbischen Partisanen und Zivilisten verübt. Nach Estland war Serbien das zweite Gebiet, aus dem an das RSHA gemeldet werden konnte „Serbien ist judenfrei“. In Serbien lagen alle Maßnahmen im vollständigen Verantwortungsbereich der Wehrmacht. Es gab keine formale Aufteilung der Arbeitsbereiche zwischen SS, SD und Wehrmacht. Alles lief über den Tisch der deutschen Generäle. Da die Wehrmacht 1941 in Rußland stark gefordert war, setzte die Naziführung genau wie in Kroatien, auf kollaborationsbereite örtliche Bewegungen und Strukturen. Dabei wurde die Naziführung fündig.
Die weitere Entwicklung von Mihailovic
Nach der Niederlage der Partisanen, beschloß Mihailovic in Übereinstimmung mit der Nedic Regierung, die Tschetnik Abteilungen in Serbien zu legalisieren . Er stellte seine Einheiten komplett der Nedic Bande zur Verfügung. Von nun ab wurden die Tschetniks von der Regierung Nedic, offiziell mit Geld, Nahrung und Kleidung unterstützt. Gleichzeitig versuchte Mihailovic der britischen Regierung über seine Kanäle zu suggerieren, „er wäre der einzige Widerstandsführer in Serbien“. Von den deutschen Behörden erwartete Mihailovic geduldet zu werden, wegen seiner „Verdienste“ im Kampf gegen die Partisanen. Diese Rechnung von Mihailovic ging nicht auf. Die deutschen Faschisten liebten zwar den Verrat, aber nicht den Verräter. Am 6. Dezember 1941, griffen deutsche Soldaten das Hauptquartier von Mihailovic an. Mit einer kleinen Anzahl von Getreuen, zog er sich ebenso wie einige Tage vorher die Partisanen, nach Montenegro zurück. Die Komödie erreichte ihren Höhepunkt, als König Peter am 7. Dezember 1941 in London, Mihailovic zum Brigade General und Führer der „Jugoslawischen Heimatarme“ ernannte. Das Ganze war ein schlechter Hintertreppenwitz, denn Mihailovic hatte zu diesem Zeitpunkt keinerlei militärische Bedeutung. Erst im Sommer 1942 gewann Mihailovic in Montenegro und Herzegowina wieder Einfluß auf einige Tschetnik Gruppierungen. Dieser Einfluß kam umgehend den Faschisten zugute. Mihailovic verweigerte weiterhin Aktionen und Sabotageakte gegen die Deutschen und kollaborierte mit den Italienern bis zu deren Kapitulation im Herbst 1943. Nach Matl wurden von den Italienern etwa 19.000 Tschetniks mit Waffen beliefert. Ab dem Jahr 1944 kollaborierten Teile der Mihailovic Tschetniks offen mit den deutschen Besatzern und der Ustascha in Serbien und Kroatien. In Bosnien, der Hauptbasis der Partisanenarmee, kämpften kroatische Ustaschi und serbische Tschetniks mit den deutschen Truppen in vielen koordinierten Aktionen gegen die multinationale Partisanenarme von Marschall Tito. Die Situation war für Mihailovic zu Beginn des Jahres 1945 aussichtslos. Die britische Regierung und König Peter, hatten ihn wegen seiner zwielichtigen Rolle und seiner Kollaboration fallen lassen. Anfang April 1945 unterbreitete der deutsche General Löhr, Mihailovic das Angebot mit ihm über die österreichische Grenze zu gehen und sich den Briten zu stellen. Mihailovic lehnte das Angebot ab und entschloß sich mit etwa 12.000 Mann, den Durchbruch nach Serbien zu wagen, um die antifaschistische Regierung zu stürzen. Das Ganze war ein sinnloses Unterfangen, am 12. Mai 1945 wurden die Tschetnik Gruppen von der jugoslawischen Armee gestellt. Rund 9000 Tschetniks wurden in der Schlacht bei Kalinovic getötet. Mihailovic selbst konnte ein letztes mal flüchten. Erst im März 1946, wurde Mihailovic im serbisch bosnischen Grenzgebiet festgenommen. Mihailovic wurde im Juli 1946 von einem jugoslawischen Gericht zum Tode verurteilt und wenig später hingerichtet.
Serbischer Geschichtsrevisionismus und politische Praxis
Nach dem Tod Titos im Jahr 1980 erhob der serbische Chauvinismus und Geschichtsrevisionismus offen sein Haupt. Die Basis dafür war das wirtschaftliche Desaster indem sich Jugoslawien befand. In den achtziger Jahren hatten die jugoslawische Staatsverschuldung gegenüber internationalen Gläubigerbanken, die Marke von 20 Milliarden Dollar erreicht. In Jugoslawien folgte eine Geldentwertung der nächsten, der Reallohn der Arbeiter sank beträchtlich und die Arbeitslosigkeit stieg massiv an. Im Jahr 1988 war Jugoslawien das streikfreudigste Land in Europa, rund 1000 multinationale Streiks gegen „die Bonzen“ wurden gezählt. Die herrschende Bürokratie zerlegte sich, um ihre Privilegien zu bewahren, in ihre nationalen Bestandteile. Besonders die serbische Bürokratie griff auf das Programm der Tschetniks zurück. Der rote Bonapartist Tito, wurde als „Serbenfeind“ bezeichnet und die Geschichte völkisch uminterpretiert. Besonders Kosova hatte es den serbischen Nationalisten angetan. Milosevic sagte am 28. Juni 1989 aus Anlaß des sechshundertsten Jahrestages der Schlacht am Amselfeld vor einer Million Serben, die nach Kosova gekarrt wurden: „Zum ersten mal nach sechshundert Jahren sind die Serben in Kosovo wieder frei“. Damit erklärte Milosevic, unter Tito waren die Serben nicht frei, ja nicht einmal in der Zeit des großserbisch dominierten ersten Jugoslawiens. Selbstverständlich mußte, um die Serben in Kosova „frei“ zu machen, die Autonomie Kosovas gewaltsam aufgehoben und die Geschichte entsorgt werden. Entgegen aller Fakten wurden die Serben zum „Heldenvolk“ und alle anderen zu weniger wertvollen Nationen. Diese Geschichtsinterpretation wurde von einigen deutschen „Linken“ und Rechten vollständig übernommen. Deshalb hier nochmals einige Fakten zum antifaschistischen Widerstand in Jugoslawien.
Multinationaler Widerstand
Der Widerstand gegen die faschistische Besatzung Jugoslawiens war multinational. Darin lag die Stärke der Partisanenarmee Titos. Nach Statistiken des Generalstabes der Partisanenarmee, gab es auf dem Höhepunkt des Krieges Ende 1943 in Kroatien 122.000 aktive Partisanen, in Bosnien waren es 108.000, in Serbien 22.000. Natürlich waren viele Partisanen in Kroatien und Bosnien ethnische Serben. Viele waren auch Muslime, die von allen verfolgt wurden. Nur die Partisanen versprachen eine bosnische Republik, innerhalb der von ihnen befürworteten jugoslawischen Föderation. Der muslimische Klerus verurteilte auch die Verfolgung von Juden und Serben. Die bosnischen Muslime erlitten die größten Verluste pro Kopf von allen Nationalitäten in Jugoslawien. In Kosova fand vom 31. Dezember 1943 bis 1.Januar 1944 die Konferenz von Bujan statt. Die Konferenz erklärte: „Wenn das Volk in Kosova am antifaschistischen Widerstand teilnimmt, wird es das Recht erhalten, sich nach dem Sieg mit seiner Mutter Albanien zu vereinigen“. Unterschrieben wurde das Dokument u.a. von Miladin Popovic und dem Albaner Fadil Hoxha. Im Frühjahr 1945 kämpften 50.000 albanische Partisanen aus Kosova gegen den Hitlerfaschismus. Das Versprechen gegenüber den Albanern, hielt das titoistische Jugoslawien nicht. Dennoch war Tito druckempfindlich und Kosova erhielt 1974 einen autonomen politischen Status. Grundsätzlich war die jugoslawische Föderation ein großer Fortschritt für alle nichtserbischen Nationalitäten gegenüber dem alten Jugoslawien.
Querfront unter Milosevic
1989 schaffte Milosevic die verfassungsmäßige Autonomie des Kosova einseitig und wiedergesetzlich ab, damit wurde der Prozeß eingeleitet, der zum Ende Jugoslawiens führte. Milosevic gab sich als Sozialist aus, stand aber vollständig auf dem Boden der klassischen Tschetnik Ideologie. Seine Bündnispolitik mit erklärten Rassisten, wie Vojeslav Seselj (Serbische Radikale Partei) und mit Vuk Draskovic (Serbische Erneuerungsbewegung, die sich auf die Kirche, die Monarchie und die Tradition beruft) war kein Zufall. Wenn der Nationalismus zur dominanten Ideologie wird, bietet es sich unter Umständen an, den einen als Sozialisten, Monarchisten, „Jugoslawische Linke“ ( Partei der Milosevic Gattin und Partei der reichen Leute) oder als Rassisten und Faschisten im gemeinsamen
Boot agieren zu lassen. Zur Einheit der Völker in Jugoslawien, trug der serbische Nationalismus keinesfalls bei. Im Gegenteil andere Nationalismen wurden befördert und internationale Einflußnahme ermöglicht. Selbstverständlich war das Ganze mit einem Blutbad verbunden.

Fazit
Wer sich in Deutschland mit der Entwicklung im ehem. Jugoslawien beschäftigt, sollte die Fakten kennen. Eine Solidarisierung mit rechten serbischen Parteien nach der Maxime, „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, muß grundsätzlich abgelehnt werden. Denn bei aller gerechtfertigten Kritik an der aktuellen deutschen Balkanpolitik, muß im Auge behalten werden, ohne die inneren Widersprüche im alten Jugoslawien, hätte eine deutsche Einmischung nichts bewirkt. Die serbischen Rechten haben in erster Linie Jugoslawien auf dem Gewissen. Bundesdeutsche und europäische Rechte wissen das sehr genau, es bestehen brüderliche Beziehungen zwischen Le Pen in Frankreich und der Seselj Partei seit 1997. Auch Herr Schirinowski aus Rußland, ist eng mit den serbischen Radikalen verbunden. Letztere wurden anläßlich der letzten Parlamentswahl in Serbien zur stärksten Partei. Das erfreute auch die „Deutsche Nationalzeitung“ und den
„Kampfbund deutscher Sozialisten“. Wenn deutsche „Linke“ aus anderen Motiven wie die europäische Rechte, Milosevic und Seselj unterstützen, dann ist das ein sicherer Weg in den politischen Ruin. Wunschdenken, Wunschargumente und politische Esoterik sollten nicht zum Rüstzeug progressiver Menschen gehören.
Quelle http://www.sopos.org/aufsaetze/40cc550b0b162/1.phtml

Slavijo Zizek zum Aufstand in Bosnien- „ Die Nationalisten werden durchschaut“

Februar 11, 2014

von Redaktion am 11.02.2014

Slavjo Zizek hat einen grundsätzlichen Artikel zu den revolutionären Ereignissen in Bosnien verfasst. Wir dokumentieren für unsere Leser und Leserinnen, die wichtigsten Passagen aus dem britischen „ .The Guardian“. Dokumentation Artikel von Slavjo Zizek- Letzte Woche gab es brennende Städte in Bosnien-

Herzegowina. Es begann alles in Tuzla, einer Stadt mit einer muslimischen Mehrheit. Die Proteste setzten sich in die Hauptstadt, Sarajevo fort. Der Aufstand erreichte auch , Zenica und verbreite, sich auch nach Mostar, die Heimat eines großen Teils der kroatischen Bevölkerung und nach Banja Luka, der Hauptstadt des serbischen Teils von Bosnien. Tausende von wütenden Demonstranten besetzten Regierungsgebäude und setzten sie in Brand. Obwohl sich die Situation dann beruhigt hatte, liegt eine Atmosphäre von hoher Spannung noch in der Luft. Die Ereignisse führten zu Verschwörungstheorien (zum Beispiel, dass die serbische Regierung hätte diese Proteste organisiert, um die bosnische Führung zu stürzen). Aber man sollte diese Theorien ignorieren, da klar ist, wer dahinter steckt. , Die Demonstrationen waren ein authentischer Ausdruck der Verzweiflung. . Man ist versucht, Mao Zedong berühmten Satz hier zu paraphrasieren: „Es gibt Chaos in Bosnien, ist sehr gut in dieser Situation!

Warum? Die Forderungen der Demonstranten waren so einfach, so wie sie sein müssen – Arbeitsplätze, eine Chance für ein menschenwürdiges Leben, ein Ende der Korruption – Die Forderungen mobilisierten Menschen in Bosnien, einem Land, das in den letzten Jahrzehnten, zum Synonym für grausame ethnische Säuberungen wurde..
Bevor die jetzigen und einzigen Massenproteste in Bosnien begannen gab es in anderen post-jugoslawischen Staaten ethnische oder religiöse Leidenschaften.In der Mitte des Jahres 2013 gab es zwei öffentliche Proteste in Kroatien, ein Land, in der eine tiefen Wirtschaftskrise existiert , mit hoher Arbeitslosigkeit und einem tiefen Gefühl der Verzweiflung: Gewerkschaften versuchten dort, eine Kundgebung zur Unterstützung der Rechte der Arbeiter zu organisieren, während die rechten Nationalisten begannen eine Protestbewegung gegen die Verwendung von kyrillischen Buchstaben auf öffentlichen Gebäuden in den Städten mit einer serbischen Minderheit zu organisieren. Die erste Initiative brachte ein paar hundert Menschen auf einem Platz in Zagreb, die zweite mobilisiert Hunderttausende, ebenso wie hatte eine frühere fundamentalistische Bewegung gegen Homosexuelle Ehen .
Kroatien ist weit davon entfernt, eine Ausnahme zu sein: Vom Balkan bis nach Skandinavien, hin zu den USA nach Israel, nach Zentralafrika nach Indien, es droht ein neues dunkles Zeitalter mit ethnischen und religiösen Leidenschaften. Es gibt Explosionen

gegen die Werte der Aufklärung.———————-
Also, was sollen wir tun? Die Mainstream Liberalen sagen uns, wenn die demokratischen Grundwerte bedroht sind durch ethnische oder religiöse Fundamentalisten, müssen wir uns alle vereinen hinter der liberal-demokratischen Agenda, der kulturellen Toleranz, wir sollen retten was zu retten ist. Wir sollten unsere Träume von einem radikalen sozialen Wandel beiseite lassen..Unsere Aufgabe wird uns gesagt, ist klar: Wir müssen zwischen liberalen Freiheit und fundamentalistische Unterdrückung wählen.———–
Das Problem ist, dass ein solcher verweis auf den liberalen Universalismus seine Unschuld längst verloren hat . Der Konflikt zwischen liberaler Toleranz und Fundamentalismus ist letztlich ein falscher Konflikt – ein Teufelskreis den beiden Pole erzeugen sich gegenseitig. Das eine ist die Voraussetzung für das andere. . Max Horkheimer sagte über Faschismus und Kapitalismus in den 1930er Jahren: Also (also diejenigen, die nicht kritisch über den Kapitalismus reden sollte ruhig über den Faschismus schweigen. Diese Erkenntnis sollte auf der heutigen Fundamentalismus angewendet werden: Diejenigen, die nicht kritisch über die liberale Demokratie sprechen sollten auch zum religiösen Fundamentalismus schweigen.————- Walter Benjamins alte Erkenntnis: Dass „jeder Aufstieg des Faschismus von einer gescheiterten Revolution“ zeugt“ ist zu zu bestätigen. Der Aufstieg des Faschismus ist, mit anderen Worten, sowohl dem linken Versagen und gleichzeitig der Beweis, dass es ein revolutionäres Potenzial, eine Unzufriedenheit gibt, die die Linke nicht in der Lage ist zu mobilisieren.–Anmerkung der Redaktion Kompletter Text in Englisch unter Übersetzung Kastriot Zeka http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/feb/10/anger-bosnia-ethnic-lies-protesters-bosnian-serb-croat

Beispiel Kosova- Unabhängigkeitsbewegungen – Max Brym in Leipzig

Januar 25, 2014

von Agron Sadiku am 25.01.2014

Unabhängigkeitsbewegungen – Beispiel Kosova. Am 31. Januar und 01. Februar finden in Leipzig die 2. Außenpolitische Tage der „ Linken“ statt. Es erwarten Euch spannende Diskussionen und Gäste. Hier das Programm: Freitag, 31.01.14 (18 Uhr): Unabhängigkeitsbewegungen – Wie steht DIE LINKE dazu? Beispiel Kosovo-

Kosova – Streitgespräch mit dem Kosovoexperten und Autor Max Brym , dem Mitarbeiter von Sevim Dagdelen MdB David Noack und Ricky Rezlaff. Samstag, 01.02.14 (16 Uhr): Wolfgang Gehrcke referiert über die künftigen außenpolitischen Aufgaben der Linksfraktion im Bundestag sowie über die bevorstehenden Europawahlen – anschließend Diskussion
18:00 Uhr: Neugründung der LAG Frieden/Internationale Politik

Ort: Liebknechthaus Leipzig, Dachboden
(Braustraße 15, 04107 Leipzig)

Eintritt frei!

Lëvizjet për pavarësi Shembull Kosovës – Max Brym në Leipzig

Lëvizjet për pavarësi shembull Kosova 31 Janari dhe 01 Shkurt në Leipzig Ditë Politika e jashtme e „Majtë“ . Aty do të gjeni diskutime emocionuese dhe të ftuar. Këtu është programi: E premte, 31/01/14 (18 orë): lëvizjet për pavarësi – Shembull i Kosovës Kosova – Me ekspert të Kosovës dhe Autor Max Brym, Punonjësit e Sevim Dağdelen MdB David NOACK dhe Ricky Rerzlaff. E shtunë, 01/02/14 (16 orë): Wolfgang Gehrcke leksion mbi të ardhmen e detyrave të politikës së jashtme të Partisë Majtë në Bundestag, si dhe zgjedhjet e ardhshme evropiane – duke vazhduar me diskutime

Vendndodhja: Liebknechthaus Leipzig, Dachboden
(Braustraße 15, 04107 Leipzig)

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MAX BRYM

Kosova Kolonie und neoliberales El Dorado
Kosova – Kosovo ist und bleibt ein gefährliches Pulverfass in Südosteuropa. Massenarmut und soziales Elend prägen das Leben der Menschen. Wie kann die soziale und nationale Frage in Kosova gelöst werden?

Format: 12 x 19 cm

Seitenanzahl: 164

ISBN: 978-3-85438-712-1

Erscheinungsdatum: 09.07.2013

Bestellungen unter http://www.united-pc.eu/buecher/biografie-politik-zeitgeschichte/politik-wirtschaft/kosova-kolonie-und-neoliberales-el-dorado.htm

Eilmeldung Urime – Shpend Ahmeti ist Bürgermeister in Prishtina

Dezember 2, 2013

von Enver Haliti Kosova am 02.12.2013

Die Stimmung war umwerfend , gestern Abend auf dem Mutter Theresa Platz in Prishtina. Bei schneidender Kälte wurde stundenlang der Wahlsieg von Shpend Ahmeti gefeiert. Die Menschen lagen sich in den Armen. Shpend Ahmeti hat die Wahl zum Bürgermeister in Prishtina gewonnen. Damit stellt die “ Bewegung für Selbstbestimmung“ VV den Bürgermeister. Shpend hat gewonnen weil er die sozialen Interessen der Menschen in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes stellte. Ahmeti trat gegen die Privatisierung des öffentlichen Verkehrs und gegen die Privatisierung von Schulen und Kindergärten ein. Ahmeti forderte bezahlbares Wasser rund um die Uhr für alle Bürger. Ahmeti wendete sich scharf gegen die Bereicherung und Korruption der alten politischen Kaste. Der Sieg von Ahmeti wird die politische Landschaft Kosovas verändern. Ahmeti gewann gegen den langjährigen LDK Bürgermeister Isa Mustafa. Die Menschen glauben nun stärker denn je, dass eine Veränderung der sozialen Situation möglich ist. Der Wahlsieg von Shpend Ahmeti ist ein Schlag ins Gesicht der neoliberalen Privatisierer und gegen die ethnische Teilung des Landes.

Vorstellung des alternativen Regierungsprogramms von VV in Kosova

Oktober 25, 2013

von Max Brym am 25.10.2013

Die „Bewegung für Selbstbestimmung“ ( VV) hat kürzlich unter dem Titel „Alternativa“, ein Regierungsprogramm für Kosova vorgelegt. Es ist an der Zeit sich mit diesem Programm zu befassen. Regelmäßig werden wir auf Kosova-Aktuell dieses Programm vorstellen. Heute befassen wir uns mit der Textpassage, in der VV die soziale Lage im Land beschreibt. Dokumentation –

Textauszüge

„Kapitel 13 Verteidigung des Sozialen

Kosova ist das ärmste Land in Europa. Rund 48% der Bevölkerung leben in Armut mit weniger als 1,42 pro Tag: 18% der Bevölkerung leben in extremer Armut mit 93 Cent am Tag. Nach den offiziellen Angaben liegt die Arbeitslosigkeit bei 45% im Jahr 2011. Es gibt keinerlei kostenlose Gesundheitsvorsorge im Land. —- Das Erziehungssystem schafft keine Gleichheit. In den öffentlichen Schulen gibt es keinerlei qualifizierte Organisation, es existiert Gewalt in den Schulen. Viele Jugendliche konsumieren Drogen. Niemand kümmert sich um die sozialen Belange der Schüler und Schülerinnen. ———-

Nach einer Studie der Statistischen Agentur Kosovas aus dem Jahr 2011 geben die kosovarischen Familien 38% ihres Einkommens für Lebensmittel aus, 31 % für die Wohnung aber nur 1% für die Bildung. Dies zeigt, knapp 70% des Einkommens werden für elementare Dinge des Alltagslebens ausgegeben. In unterschiedlicher Form werden Frauen besonders ausgebeutet und unterdrückt. Frauen und Mädchen sind besonders arm.——

Der Jugend fehlt ein qualifiziertes öffentliches Bildungsangebot.

Die Pensionisten leben oftmals in einer extremen sozialen Lage.

Das Hauptziel von VV ist die Überwindung der sozialen Diskriminierung und der Massenarmut. Wir streben eine Gesellschaft ohne soziale Diskriminierung und soziale Unterdrückung an. Die Sozialpolitik ist die Hauptaufgabe des Staates. Dabei muss der Staat eng mit den Gewerkschaften und demokratischen Basisorganisationen kooperieren. Wir streben die Zusammenarbeit mit allen sozialen und demokratischen Basisinitiativen an, um die Lage elementar zu verändern. Soziale Rechte müssen durch den Staat per Gesetz und Verfassung garantiert werden. Für ein Leben in Würde muss es soziale Grundsicherungen geben. „

Übersetzung Max Brym

Anmerkung- Nach Angaben der UN ist Kosova das neuntärmste Land auf der Welt. Schlechter als Kosova werden nur Nepal, Namibia, Dschibuti, Turkmenistan und ein paar andere Staaten bewertet.

Link Kritik am Programm von VV in Deutsch unter http://www.kosova-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2436:debatte-die-lpv-hat-ein-reformistisches-programm&catid=31&Itemid=115

In Albanisch unter http://www.kosova-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2437:debat-lvv-ka-nje-program-reformist&catid=31&Itemid=115

Kosova – Regierung verschiebt Telekom- Privatisierung

September 27, 2013

von Max Brym am 27.09.2013

Der Widerstand gegen die Privatisierung der „ Post und Telekommunikation“ ( PTK) zwingt die Regierung Kosovas zu scheinbaren Zugeständnissen. Die österreichische Zeitung „Standard“ schreibt: „ Die kosovarische Regierung hat am Mittwoch die spätestens bis Monatsende geplante Unterzeichnung des Verkaufsvertrages für den staatlichen

Telekombetreiber PTK verschoben. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Fadil Ismaili soll dies bis Ende Oktober geschehen.“ Im Parlament hat die Regierung keine Mehrheit für dieses Vorhaben. Dennoch hält die Regierung an der Privatisierung unter dem Motto- -aufgeschoben ist nicht aufgehoben- fest. Bis dato wurde die PTK Privatisierung wegen des fehlenden Quorums im Parlament abgesagt. Bewusst hatte die Regierungspartei PDK ihre „ Würdenträger“ aufgefordert, an den Abstimmungen nicht teilzunehmen. Mittels dieser Salamitaktik soll zweierlei erreicht werden: 1 Die Regierung verhindert eine offene Abstimmungsniederlage im Parlament. 2. Die gewonnene Zeit soll verstärkt durch den Druck gewisser Botschafter genutzt werden, um einige Abweichler im Parlament weichzukochen. Auf alle Fälle hält die nicht mehr demokratisch legitimierte Regierung an dem Privatisierungsvorhaben fest. Der Standard kommentiert: „Die Regierung hatte im April den PTK-Verkauf an ein deutsch-amerikanisches Konsortium bestehend aus Axos Capital GmbH und Najafi Companies beschlossen. Das Konsortium hatte 277 Mio. Euro für den 75-prozentigen Anteil angeboten.“ Jetzt ist der Widerstand der Arbeiter und der Bevölkerung entscheidend. Die PTK verfügt über Rücklagen in der Höhe von 400 Millionen Euro. Pro Jahr gehen Gewinne der PTK, in der Höhe von 90 bis 100 Millionen an den Staatshaushalt Kosovas. Die PTK hat etwa 2.500 Beschäftigte, eine Million Kunden im mobilen und 100.000 im festen Telefonnetz. Dies rentable öffentliche Unternehmen muss in der Hand der Gesellschaft bleiben. Die Privatisierung führt zu Arbeitsplatzverlusten, Preiserhöhungen und geringeren Staatseinnahmen. Die Gewerkschaft bei der PTK droht zurecht mit entschiedenen Streik und Widerstandsaktionen. Letzteres muss im Monat Oktober umgesetzt werden. Ein unbefristeter Streik gegen die Privatisierung kann die Regierung in die Knie zwingen.

Link Wie die Axos GMBH aus Hamburg die Privatisierung darstellt.

http://www.presseportal.de/pm/108964/2457075/konsortium-unter-der-fuehrung-von-acp-axos-capital-gmbh-erwirbt-75-der-post-und-telekom-kosovo-ptk

Werbeanzeige – Informationen Familiennachzug Probleme Ausländerbehörde

September 23, 2013

 Viele Menschen aus Kosova haben häufig Probleme mit Behörden oder der Förderung ihrer Kinder in deutschen Schulen. Das Webportal Enver 007 in Kooperation mit Kosova- Aktuell bietet sachkundige Beratung und Hilfen in München an. Die Beratungskosten decken nur den Aufwand der Fachleute. Wenn Sie Interesse haben wenden Sie sich Bitte an das Portal Enver007 oder direkt an Kosova- Aktuell. Anschrift redaktion@kosova-aktuell.de Die Beratungen können in Albanisch durchgeführt werden.
Wir beantworten u.a. folgende Fragen : Personen, die in der Stadt München leben und ihre Familienangehörigen (Kinder, Ehemann, Ehefrau, Eltern) aus dem Ausland in die Stadt München holen möchten
Personen, die andere beim Familiennachzug in der Stadt Bern beratend unterstützen möchten
 
Sie erhalten Informationen zum Ausländerrecht, zum Freizügigkeitsabkommen und zur Integration von nachgezogenen Familienangehörigen – zum Beispiel zu folgenden Fragen:
Welche rechtlichen Fragen müssen für den Familiennachzug erfüllt sein?
Wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich meine Familie nach Deutschland holen kann?
Wo finde ich passende Sprachkurse für meine Familie?
Wie kann ich meine Familie unterstützen, damit sie sich in der Deutschland wohl fühlt?
Welche Papiere brauche ich für die Heirat mit einem Ausländer/einer Ausländerin?
Unsere Fachleute beantworten diese und viele andere Fragen

Agron Sadiku unter Enver 007 oder unter Kosova-Aktuell erreichbar.
 

Was soll das mit den Juden in Kosova ?

August 10, 2013

von Redaktion am 10.08.2013

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe das linksradikale Buch von Herrn Brym unter dem Titel „ Kosova- Kolonie und neoliberales El Dorado“ angelesen. Offensichtlich will Herr Brym alles in Kosova schlechtmachen. Der Privatisierungsprozess wird nur kritisiert. Offensichtlich will Herr Brym den Kommunismus wieder salonfähig machen. Es gibt aber zur Marktwirtschaft keine Alternative. Die Kritik an der EULEX und der UNMIK ist eindeutig überzogen. Was mich noch störte ist im historischen Teil die positive Erwähnung der „ Jüdischen Gemeinde“ in Kosova. Was soll das mit den Juden in Kosova ? Ich bin gläubiger Muslim, warum wird fast nichts zur Geschichte des Islam in Kosova geschrieben ? Die Juden haben doch nichts gutes zustande gebracht. Der Herr Brym ist ein marxistischer Jude und behauptet ein Freund der Albaner zu sein. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Hoffentlich haben Sie den Mut meine Zuschrift auf ihrer Website abzudrucken.

A. B.

Antwort der Redaktion

Herr B, Sie sind nicht sehr tapfer. Sie schicken uns einen Leserbrief ohne Infos zu Ihrer Person. Ihr Brieflein ist absurd, reaktionär und latent antisemitisch. Es ist ein Ruhmesblatt in der albanischen Geschichte, dass Albanien nach der faschistischen Besatzung 1945, als einziges Land in Europa wesentlich mehr Juden hatte als vor der Besatzung. Der bekannte Jude Albert Einstein, emigrierte über Albanien in den dreißiger Jahren in die USA. Der Jude Einstein leistete bekanntlich wissenschaftlich so einiges. Ihr primitiver Antisemitismus nimmt das nicht wahr. In der Stadt Prizren gibt es ein muslimisches Minarett mit einem Davidstern. Diese einmalige Tatsache wird von Ihnen negiert. Wenn Herr Brym darüber schreibt, so ist das gut und nicht schlecht. In dem Buch von Herrn Brym findet sich auch eine Passage über die heutige „ Jüdische Gemeinde“ in Kosova. Vorsitzender ist Herr Demiri aus Prizren. Offensichtlich gibt es bei ihnen ein fundamentalistisches Islamverständnis kombiniert mit Judenhass. Damit stehen Sie außerhalb der albanischen Geschichte und der bekannten religiösen Neutralität. Sie werfen Herrn Brym vor Marxist zu sein. Na und was ist das für ein Argument ? In der Tat wendet sich Herr Brym gegen den Privatisierungsprozess in Kosova. In dem Buch wird deutlich, dass durch diesen Prozess private Monopole entstehen. Die Folgen davon merkt jeder Bewohner in Kosova, beispielsweise an der Stromrechnung durch die KEDS, nach der Privatisierung der Stromversorgung. Nach ihrer fatalen Logik gibt es wohl dazu keine Alternative. Der Privatisierungsprozess kostete bis dato 76.000 Arbeitsplätze in Kosova. Dies blenden Sie in Ihrer Wahrnehmung völlig aus. Wir empfehlen unseren Lesern und Leserinnen das Buch von Max Brym zu bestellen.

Mit unfreundlichen Grüßen

Für die Redaktion Agron Sadiku

Buch von Max Brym unter http://www.united-pc.eu/buecher/biografie-politik-zeitgeschichte/politik-wirtschaft/kosova-kolonie-und-neoliberales-el-dorado.html

Wochenkommentar zur Lage in Kosova

Juli 28, 2013

von Agron Sadiku für die Redaktion am 28.07.2013

Liebe Leser und Leserinnen, seit vergangenen Freitag gibt es auf Video – einen Wochenkommentar zur Lage in Kosova. Der Chefredakteur von Kosova- Aktuell Max Brym befasst sich mit der Rolle der „ Internationalen“ in Kosova. Deshalb wird das Video mit dem klassischen Lied „ Die Internationale „ in Albanisch eingeleitet. Herr Brym befasst sich dann in dem

Kommentar mit dem Unterschied zwischen progressiven Internationalismus und der kolonialen Rolle der internationalen Missionen in Kosova. In der Stellungnahme werden auch einige neue Aspekte des negativen Privatisierungsprozesses in Kosova erläutert. Herr Brym spricht Deutsch. Ab jetzt gibt es jede Woche einen Kommentar zur Lage in Kosova auf YouTube Tube.

Viele Grüße Redaktion Kosova Aktuell

Video Max Brym zur Lage in Kosova https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=xygk5pyEyD4

Kosova – Die Amnestie gefällt den Wirtschaftskriminellen

Juli 10, 2013

von Genc Mustafa am 10.07.2013

In Kosova soll in zweiter Lesung ein umfassendes Amnestiegesetz im Parlament verabschiedet werden. Die Amnestie beglückt serbische Kriminelle und Faschisten in Kosova. Daneben kommt die Amnestie auch der albanischen Wirtschaftsmafia zugute. Dabei geht es nur am Rande um die Söhne von Adem Grabovci , des PDK Fraktionsvorsitzenden im Parlament. Diese Söhne rasten mit einem nagelneuen Automobil durch Fushe Kosova. Als sie gestoppt wurden schlugen sie auf Polizisten ein . Ein Polizist musste in das Krankenhaus gebracht werden. Wirklich wichtig ist das Amnestiegesetz jedoch für die Wirtschaftskriminellen in Kosova. Alle Forderungen der Steuerbehörden werden annulliert. Im Artikel 5 des Entwurfs des Gesetzes über Amnestie steht: „Jegliche Strafverfolgung oder Bestrafung, einschließlich der „Steuervermeidung“ wird eingestellt.“(Ziffer 1.1.15.5) Nach Angaben von Beamten der Steuerverwaltung geht es dabei um eine Summen von 212 Millionen Euro. Alle Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung müssen laut dem Amnestiegesetz beendet werden. Das Amnestiegesetz legalisiert die örtliche Mafia, die teilweise verbunden ist mit der serbischen Mafia.

Der Papst, die Pariser Commune und Kosova

Juli 9, 2013

von Max Brym am 09.07.2013

Der katholische Papst Franziskus besuchte auf seiner ersten Reise nicht Kosova, sondern die italienische Insel Lampedusa. Dort sagte Papst Franziskus auch für einen Atheisten erstaunliches. Papst Franziskus hat auf der Insel Lampedusa die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal von Migranten angeprangert. Der Papst

erklärte : „ Der Tod von Migranten bei einer Überfahrt stecke wie ein schmerzender „Dorn im Herzen“,“ Der Mensch sei orientierungslos geworden, er kümmere sich nicht mehr um den Anderen. Gott müsse um Vergebung für diese Gleichgültigkeit gebeten werden. Er werde die Menschen auch danach beurteilten, wie sie die Armseligsten behandelten“ Dies schrieb Franziskus nach der Messe über Twitter.

Der Papst ist dafür bekannt, dass er die Jagt nach neuen Automobilen, die Jagt nach dem neuesten Smartphone bei kirchlichen Würdenträgern angreift.

Dieser protzend zur Schau gestellte Reichtum, die Jagt nach immer neueren Automobilen liegt der kosovarischen Mafia Bourgeoisie im Blut. Viele Abgeordnete nutzen ihre Stellung um sich persönlich zu bereichern. Das „ Volksinteresse“ ist nur ein billiger Vorwand um an eine neue Villa zu kommen. Das Schicksal der immer ärmer werdenden Massen ist den meisten „ Volksvertretern“ in Kosova absolut egal. Entscheidend ist der Privatisierungsprozess und das persönliche Interesse. Die weltliche Pariser Commune von 1871 setzte dagegen folgende Prinzipien: 1. Ein Abgeordneter ist nicht einem anonymen Gewissen gegenüber verantwortlich. Verantwortlich ist er nur gegenüber seinen Wählern. 2. Die Wähler haben jederzeit das Recht, Rechenschaft von dem Abgeordneten zu verlangen. 3. Die Menschen haben das Recht einen Abgeordneten jederzeit abzuwählen. 4. Ein Abgeordneter darf nicht mehr verdienen als ein Facharbeiter. Ergo Politik darf kein Geschäft sein.

Der Atheist Friedrich Engels war von diesen hundert Tagen 1871 in Paris begeistert. Engels nannte diese reale Form von Demokratie, „ Diktatur des Proletariats“. Auch in Kosova muss 2013 Politik und Geschäft voneinander getrennt werden. Dazu bedarf es entscheidender radikaler Veränderungen. Als Atheist wünsche ich mir diese Veränderung damit die Erde nicht zur Hölle wird. Dabei akzeptiere ich neben Marx, auch wichtige Mahnungen des neuen Papstes. Das wichtigste ist: Armut ,Ausbeutung und Diskriminierung, dürfen nicht hingenommen werden.

Kosova: Heute im Parlament- Amnestie für Kriminelle

Juli 4, 2013

von Max Brym am 04.07.2013
Ab 10 Uhr will das Parlament Kosovas heute ein Amnestiegesetz beschließen. Dagegen gibt es selbstverständlich Widerstand. Das Amnestiegesetz ist eine direkte Folge der Vereinbarung zwischen Hashim Thaci und dem serbischen Premier Dacic. Mit dem Gesetzentwurf werden alle serbischen Verbrechen in Kosova amnestiert und damit legalisiert. Von dem Gesetz profitieren auch Albaner, welche speziell wegen krimineller Wirtschaftsdelikte angeklagt wurden oder

bereits in Haft sind. Scheinbar hat die EULEX hat nichts gegen die Legalisierung der örtlichen Mafia. Dieser Gedanke liegt nahe, denn die örtliche „ Pronto“ Mafia ist der Wegbereiter der von der EU gewünschten Privatisierung der Reichtümer Kosovas. Ein Text in Albanisch benennt die Lage so: Marreveshje raciste, amnisti per kriminel, shtet i ndare, qeveri e korruptuar! Ose, thene shkurt: Kur ke keso miq, nuk ke nevoje per armiq! Auf Deutsch: „Rassistische Vereinbarung, Amnestie für Kriminelle, geteilter Staat, korrupte Regierung. Oder kurz gesagt- Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. „ Vor dem Parlament protestieren zur Stunde bereits aufgebrachte Bürger.

Kosova- Bemerkungen zur Religion und Nation

Juni 26, 2013

von Max Brym am 26.06.2013

Kürzlich erschien ein Artikel von Albin Kurti unter dem Titel „ Religion und Nation“.. Es scheint auch für uns an der Zeit zu sein zum Themenkomplex „ Religion und Nation“ einige Bemerkungen zu machen. Um es vorweg zu sagen: „ Die Redaktion von Kosova Aktuell tritt für Selbstbestimmung, soziale Gleichheit und Laizismus ( Trennung von Kirche und Staat) ein. Die Angriffe und Drohungen von islamischen Fundamentalisten in Kosova gegen Frauen, wie die

Abgeordnete Alma Lama, von “Vetëvendosjes” ( Bewegung für Selbstbestimmung), attackieren wir als barbarischen und gefährlichen Akt. Die Rede eines Hoxhas aus Prizren, die über You Toube verbreitet wurde wird von uns scharf kritisiert. In dieser Rede stellte der Hoxha Frauen und Mädchen welche studieren als „ Huren“ hin. Diese Rede ist reaktionär und verkommen. Es geht auch nicht an wenn der Abgeordnete Gezim Kelmendi von der „ Partei des Rechts“ den albanischen Nationalhelden Skanderbeg nicht mehr als nationale Gestalt betrachtet wissen will. Für den Abgeordneten Kelmendi welcher die Regierung Thaci -unterstützt- war Skanderbeg nur ein „christlicher Held“. Ziel dieser ganzen Kampagne ist es das einfache Volk zu spalten, das soziale Elend zu belassen und den Widerstand gegen die EULEX und den serbischen Staat zu unterminieren. Es soll ein religiöser Diskurs in Kosova stattfinden. Nichts ist aber absurder als die Religion von der zu akzeptierenden privaten Sphäre in die Öffentlichkeit zu tragen. Die albanische Geschichte kennt Skanderbeg, der letztendlich in seiner Zeit katholisch wurde. Sie kennt aber auch den progressiven orthodoxen Bischof Fan Noli, welcher für demokratische Reformen speziell als Ministerpräsident 1924 in Albanien eintrat. Zudem hatte Fan Noli ein positives Verhältnis zu dem Atheisten Lenin und später in den USA zu dem Juden Albert Einstein. Die Geschichte kennt den Nationalhelden Adem Jashari, dieser Befreiungskämpfer der UCK wurde als Muslim geboren. Eine Religionsinterpretation welche den Glauben zum entscheidenden Faktor in der Bewertung von Geschichte und Personen macht zerstört den progressiven albanischen Patriotismus, gegen den serbischen Staat und die EULEX. Die sektiererische Religionsinterpretation zerstört die Einheit der armen Menschen und der Arbeiter. Die Religion ist eine zu respektierende Privatangelegenheit und sonst nichts. Das Volk in Kosova benötigt die Einheit der Menschen verschiedener religiöser Überzeugungen im Kampf für Freiheit und soziale Gleichheit. Ob einer Atheist, Muslim, oder Christ ist ist eigentlich einerlei. Es geht um Arbeit, Gleichheit und nationale Selbstbestimmung. Ein sektiererischer religiöser Diskurs macht die Wohnung nicht warm, füllt nicht den Bauch und schafft keinerlei soziale Sicherheit.

Keine religiöse Toleranz

Der Autor dieser Zeilen ist gegen die sogenannte religiöse Toleranz. Denn die Toleranz ist nichts freundliches, die Toleranz kann als Haltung jederzeit zurückgenommen werden. Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt. Es gibt keinen Grund irgendeine Religion nur zu „ ertragen“. Nein die Ausübung der Religion oder der praktizierte Atheismus sind unveräußerliche Rechte. Rechte sind zu respektieren. Auch das Recht von Frauen Kopftücher an den Schulen und Universitäten zu tragen. Wer sich gegen dieses Recht ausspricht ist ungewollt ein Fürsprecher des Hoxhas aus Prizren. Der Kerntext seiner Rede ist, dass die Frauen und Mädchen gefälligst zu hause bleiben sollen. Es gilt jedoch das Recht auf das Kopftuch auf den Rock und andere Kleidungsstücke zu verteidigen. Die Frauen müssen dasselbe Recht auf Bildung und soziale Wohlfahrt erhalten als die Männer. Egal ob sie ein Kopftuch tragen oder nicht. Jeder sektiererische religiöse Diskurs hat zu verschwinden. Die Religion ist Privatsache. Was Kosova benötigt ist die Einheit der einfachen Menschen gegen jede Art von Ausbeutung und nationaler Unterdrückung. Dabei sollte die Devise gelten: „ Ob es einen Himmel gibt oder nicht darüber kann man sich bei genügender Zeit solidarisch streiten, jetzt muss aber dafür gekämpft werden zu verhindern, dass die Realität zur Hölle wird.

ORGANIZATA POLITIKE – Auch in Tirana – Nieder mit Erdogan-

Juni 3, 2013

von Für die Redaktion Agron Sadiku am 03.06.2013

In der Türkei hält der Widerstand gegen das reaktionäre Erdogan Regime an. Auch in Tirana in Albanien ruft die Organisation „ORGANIZATA POLITIKE“ zur Solidarität mit dem Widerstand der Völker in der Türkei auf. Am kommenden Donnerstag wird es vor der türkischen Botschaft in Tirana, ab 12 Uhr eine Protestdemonstration geben. Die politische Elite in Kosova und Albanien schweigt hingegen zu den Protesten in der Türkei. Einige Journalisten in

Albanien und Kosova entblödeten sich hingegen nicht, den Terror in der Türkei zu legitimieren. Letzteres ist kein Zufall, viele wichtige Investitionen in Kosova stammen von türkischen Investoren. Der Flughafen in Prishtina wurde von einem türkischen Konsortium erworben und auch die Stromverteilung in Kosova -KEDS- wurde an ein türkisches Unternehmen verschenkt. Vor einiger Zeit nannte Hashim Thaci den türkischen Primer, „ Bruder Erdogan“. Ganz anders stellt sich die Linke in Albanien und Kosova zu den Ereignissen in der Türkei. In der Erklärung von „ORGANIZATA POLITIKE“ steht:—– „Alle progressiven Organisationen in Albanien solidarisieren sich mit dem Widerstand in der Türkei. Wir solidarisieren uns mit dem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit. Die Welle der Wut und des Widerstandes steigt in der ganzen Welt an. Trotz bestimmter konkreter Unterschiede ist das Problem überall das GLEICHE. Die kapitalistische Entwicklung bring Verarmung, Ausbeutung und Ungerechtigkeit mit sich. Der Terror der reaktionären Polizeiapparate versucht diese Entwicklung abzusichern. ———-“ Das albanische Volk muss sich mit dem Widerstand in der Türkei solidarisieren. Denn wir sind alle Brüder im gemeinsamen Kampf für Gleichheit, Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Heute sind wir im progressiven Sinn alle Türken, genauso wie wir gestern alle Ägypter, Spanier und Palästinenser waren. Es wird nicht mehr lange dauern bis der soziale Widerstand Albanien erreicht. Dann werden sich alle progressiven Leute als Albaner verstehen. „ —— „ Tod dem Faschismus, nieder mit der türkischen Oligarchie. Freiheit dem Volk „

Übersetzung Max Brym

Text in Albanisch unter

http://opolitike.org/editoriale/qendrimi-i-organizates-politike-ndaj-ngjarjeve-ne-turqi/

Polizei weg? Demonstranten weg? Die türkischen Bürger machen weiter. (Foto: occupygezipics.tumblr.com)

Privatisierung der KEDS – Ein rentables Geschäft für Limak-Calik

Mai 14, 2013

von Deniz Faber am 14.05.2013

Im September des letzten Jahres wurde die KEDS (Stromverteiler) Kosovas für 26 Millionen Euro praktisch verschenkt. Im Januar 2013 sollten die Strompreise in Kosova dramatisch ansteigen. Diese Strompreiserhöhungen konnten wegen der Proteste der Bürger nicht durchgeführt werden. Der neue Eigentümer der KEDS, der Konzern Limak-Calik, hat jetzt Forderungen gegenüber der Regierung in der Höhe von 17.9 Millionen Euro erhoben. Der

Forderung des türkischen Konsortiums wurde entsprochen. Zusätzlich hat die Regierung in den letzten drei Monaten 15 Millionen Euro, in die neuen digitalen Stromzähler investiert. Das ergab einen Gesamtbetrag von 32.9 Millionen Euro . Das ergibt folgende Rechnung: Limak-Calik bezahlte 26 Millionen Euro für die KEDS. Die Regierung sponserte den neuen Eigentümer der KEDS mit 32,9 Millionen. Das bedeutet für den Konzern Limak-Calik ein plus von 6,6 Millionen Euro. Ergo, die Regierung hat die KEDS verschenkt. Zusätzlich bereicherte sich der private Investor bereits mit 6.6 Millionen Euro.

Liberalizimi i vizave – Thaçi dëshiron largimin e rinisë

Mai 14, 2013

von Max Brym am 12.05.2013

Në Kosovë 70 % e rinisë janë të papunë. Njëherësh Kosova është shteti më i ri në Europë. Çdo i dyti banor në Kosovë është nën moshën 25 vjeçare. Paknaqësia dhe “rreziku” i një revolte sociale në Kosovë po shtohën gjithnjë. Procesi i privatizimit deri më tani ka kushtuar 76.000 vende pune. Para ca kohësh u privatizua 75 % e PTK-së, ndermarrjës më fitimprurëse në Kosovë. Procesi i privatizimit, sipas të dhënave të Qeverisë gjendet në “fazën

vendimtare”. Fakt është se procesi i privatizimit i ka kushtuar shoqërisë me humbjen e vendeve të punës dhe po duke ua marrë burimet e të ardhurave. Qeveria dëshiron ta vazhdoj domosdo edhe më tej këtë proces të privatizimit. Në agjendë tani është shitja e KEK-ut. Më këtë Kosovës dëshirohet t`iu merrret edhe pasuria e saj e thëngjillit, duke e ditur se Kosova ka rezervat më të mëdha të thëngjillit në Ballkan. Shitja e Trepçes e varfëron Kosovën edhe për një gjigand të mineraleve. Trepça ka qenë në vendin e dytë në Europë sa i përket nxjerrjës dhe përpunimit të kromit, nikelit, bakrit dhe plumbit.

Për përpunimin e këtyre mineraleve investitorët potencial as që janë të interesuar. Atyre u intereson vetëm nxjerrja e këtyre pasurive dhe përpunimi i tyre nëpër metropolet e botës. Puna e minatorëve të tanishëm, për invetsitorët është e pamjaftueshme. Sigurisht, kur dihet se nga viti 1999 në Trepçë nuk ka janë shkolluar më minator të rinjë. Mosha mesatare e minatorëve është 57 vjeç, me ç`rast vlera e e blerjës së Trepçës bie çdo ditë ngapak. Perspektiva e qeverisë është ta heqin qafësh Trepçën sa më lirë. Pas privatizimit nuk do të mbesë asnjë minator shqiptar. Afrimi me BE-në do të ofroj mundësinë e zëvëndësimit të minatorëve shqiptar me minator të rinjë dhe të kualifikuar nga Bullgaria dhe Rumania, pastaj bartja e këtyre mineraleve do të bëhët shpejtë përmës autostradës së re të sapondërtuar. Ky akt i tmerrshëm qytetëreve do t`iu prezantohet si proces i përafërimit me BE-në.

Funksioni objektiv i liberalizimit të vizave

Natyrisht se është një gjendje e papërballueshme kur e gjithë bota mund të hyjë në Kosovë pa asnjë problem, por në anën tjetër qytetarët e Kosovës ta kenë jashtëzakonisht të vështirë të hynë në një vend të BE-së. E nevojshme është hapja e kufinjëve për njerëzit. Por kërkesa e Qeverisë Thaçi për “liberalzimin e vizave” është e shtruar mbi qëllime negative. Qeveria po i ndjen acarimet sociale, rreziku i një shpërthimi social po ekziston. Përmes liberalizimit të vizave kosova duhet zbrazur. Të rinjtë duhet ta shesin vetën si punëtor të lirë dhe të bredhin si punëtor nëpër Europë. Kështu në Kosove mbesin pensionerët, disa fuqi punëtore të nevojshme dhe qeveria që përfaqëson një shtresë të vogël e të pasur. Presioni duhet të hiqet nga Tenxherja. Njerëzit e tepërt duhet larguar nga Kosova për të garantuar shfrytëzimin e Kosovës dhe fuqinë e mafias. Për këtë është e nevojshme edhe nënshtrimi ndaj politikës serbe për ndarjën etnike të vendit.

Këtë e kërkoj edhe BE për të “thelluar lidhjet e Kosovës me BE-në”. Pa nënshtrim ndaj BE-së nuk do të ketë “Liberalizim të vizave”. Por kjo e fundit është e nevojshme për qeverinë Thaçi. Pa një valë të eksodit do t`iu plas gjithçka rreth veshëve. Përmes eksodit duhet të garantohet një politikë josociale ndaj popullatës së mbetur në Kosovë. Përveç pensionerëve në Kosovë do të mbesin një tufë “Euro-fëmijë”. Javën e kaluar “Auslandsjournal” transmetoj një dokumentar për “Euro-femijët” e Rumanisë. Momentalisht në Rumani jetojnë mbi 360 mijë jetimë. Prindërit e tyre u larguan ligjerisht apo në mënyre jolegale në “zonën europiane” duke i lënë fëmijët e tyre mbrapa. Këto fëmijë në Rumani quhen “Euro-femijët” . Në Rumani dhe në të gjitha vendet e tjera të Europës juglindore ka pasur një valë të privatizmit. Njerëzit u varfëruan dhe nuk panë më perspektiva. Sot shumë bullgar, rumun, hungarez etj. enden si fuqi punëtore e lirë nëpër Europë. Atje ata paguhen keq dhe sulmohen mbi baza racore. Por kjo nuk iu intereson qeverive në Bullgari dhe Rumani. E rëndësishme ishte të sigurohet kursi josocial në vend, përmes largimit të presionit nga tenxherja. Kjo është edhe perspektiva e qeverisë Thaçi nën sloganin e bukur “Liberalizmi i vizave”

Der proserbische Nationalismus des Werner Pirker -Oder vorwärts zu Jürgen Elsässer

April 4, 2013

Der Redakteur der „ Jungen Welt“ Werner Pirker hat wieder zugeschlagen. In seinem Kommentar unter der Überschrift „ Armes Serbien“ weint er immer noch bittere Tränen über den Verlust seines Helden Milosevic. Anlass für den Kommentar waren die vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen Ivica Dacic und Hashim Thaci in Brüssel. Der Pseudolinke Pirker schreibt: „Das Recht auf Selbstbestimmung, das die albanische Mehrheit des Kosovo für sich in Anspruch nimmt, will sie der serbischen Mehrheit im Norden der Provinz vorenthalten. Die serbische Bevölkerung ist offenkundig nicht bereit, sich den Repressionsorganen der kosovo-albanischen Staatsmacht zu unterstellen und fordert ihre eigene Polizei- und Justizgewalt.“ Herr Pirker ignoriert vollständig was in Kosova real existiert. Laut kosovarischer Verfassung haben serbische Parteien ein Vetorecht gegen alle Gesetzesinitiativen im nationalen Parlament. Die nationalistischen Serben in Kosova genießen Rechte von denen andere Separatisten nur träumen können. Die serbischen Kommunen haben nach dem Atisaari- Plan das Recht auf Sonderbeziehungen mit Belgrad. Jährlich investiert der serbische Staat knapp 500 Millionen Euro zur Förderung der serbischen Parallelstrukturen in Kosova. Kosova ist auf ethnischer Basis geteilt. Diese Teilung wird von den „ Internationalen“ gefördert. Die ethnische Teilung Kosovas führt dazu, dass bis dato kein gemeinsamer Kampf gegen die Privatisierungen und die neoliberalen Grausamkeiten zwischen Serben und Albanern geführt wird. Aber dem proserbischen Nationalisten Pirker geht es nicht um Klassenkampf, sondern um die offene Etablierung einer Republik Serpska in Kosova. Letzteres begründet der Nationalist Pirker mit dem „Selbstbestimmungsrecht der Serben im Norden Kosovas“. Dieses Argument legitimiert letztendlich nur die ethnischen Säuberungen im Norden Kosovas. Wie ist die ethnische Säuberung abgelaufen ? Am 2. Februar 2000, erklärt, Halit Barani, Leiter des KMLDNJ Mitrovica öffentlich dass aus Serbien drei Busse voller Serben in Mitrovica eintrafen. Unmittelbar danach begann die Vertreibung der Albaner aus Nord Mitrovica. Fast jede Wohnung mit Albanern wurde aufgebrochen. Ab 19 Uhr 30 am 2. Februar 2000 begann die systematische Vertreibung der Albaner aus Nord Mitrovica. Die Albaner wurden geschlagen, gefoltert und erschossen. In der Nacht vom 2 auf den 3 Februar wurden 10 Albaner erschossen. Darunter ein 13 -jähriges Kind bis zu einer 65 Jahre alten Frau. Schwer verletzt wurden 25 weitere Personen. . Schwer gefoltert wurden 93 Albaner. Insgesamt wurden 11.364 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. All dies geschah in Gegenwart und unter Duldung der KFOR und UNMIK. Insgesamt wurden aus Nord Kosova bis dato mehr als 11.600 Menschen vertrieben. Herr Pirker will mit seinem Geschreibsel nur diese ethnischen Säuberungen legitimieren. Die im Norden Mitrovicas noch verbliebenen Albaner und Roma verlassen ihre Häuser nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr. Sie werden angegriffen auch mit Waffen. Teile der Roma leben auf einer krebserzeugenden Müllhalde des ehemaligen Kombinats von Trepca. Albanische Dörfer im Norden Kosovas werden von serbischen Nationalisten im Norden des Landes umzingelt und abgeriegelt. Al dies interessiert den pseudolinken Nationalisten Pirker nicht. Ganz im Gegenteil, Pirker fordert noch härtere Bandagen. Er trauert seinem Idol Milosevic hinterher. Gegenwärtig hat er eine gewisse Sympathie für Vojislav Kostunica . Pirker schreibt: „ Einzig der »nationalkonservative« Expräsident Vojislav Kostunica scheint noch gewillt, dagegenzuhalten. Doch der hat sich 2000 von der NATO gegen Milosevic in Stellung bringen lassen, womit die Kolonialisierung Serbiens begann.“ Ergo auch Kostunica taugt nichts. Nach der Logik von Pirker kann nur eine Reinkarnation von Milosevic oder ein richtiger Tschetnik Boss Serbien retten. Herr Pirker hat mit der marxistischen Methode so viel gemein wie eine Kuh mit dem Schlittschuhlaufen. Vor einigen Jahren schrieb ich, dass Jürgen Elsässer, damals „ Junge Welt“ Redakteur noch ganz Rechts enden wird. Das ist mittlerweile geschehen. Elsässer gibt das Compact Magazin heraus und schreibt für die rechte „ Preußische Allgemeine Zeitung“. Herr Pirker wird ihm folgen, jede Wette. Elsässer hält ihn noch für einen „ guten Redakteur der Jungen Welt“. Also auf zu Elsässer Herr Pirker, ich habe diesbezüglich eine Wette laufen.

Leiterin des Frauen Sekretariats von VV Nazlie Bala physisch angegriffen

März 29, 2013

Von Agron Sadiku Die Frauenrechtsaktivistin Nazlie Bala, wurde am 27. März 2013 um 20.35 , physisch am Eingang ihrer Wohnung in Prishtina angegriffen. Der Angriff wurde verbal mit den Worten, „ du weist das wir dich töten werden“ unterstrichen. „Dieser Angriff fand nach dem Erhalt des Drohbriefes vom 20. März 2013 statt. In dem Drohbrief wurde Frau Bala mit dem Tod bedroht, weil sie „ die Schande verteidigt“. Die Attacken gegen Frau Bala stehen in Zusammenhang mit der Gesetzesinitiative, die Frauen welche im Krieg sexueller Gewalt und Vergewaltigungen ausgesetzt waren rechtlich mit den Opfern und Kriegsinvaliden gleichzustellen. Der Gesetzentwurf erhielt im Parlament gegen den Widerstand der Regierungspartei PDK ,die Mehrheit. Seit diesem Moment schäumen die Ultrareaktionäre innerhalb der PDK. Besonders wurde öffentlich gegen Frau Bala gehetzt. In einer Erklärung von VETËVENDOSJE! ( Bewegung für Selbstbestimmung) heißt es: „ Wir sind davon überzeugt, dass die harte Sprache von einigen Mitgliedern des PDK zu dieser Gesetzesinitiative, letztendlich zu den Einschüchterungsversuchen und zur körperlichen Gewalt gegen Nazlie Bala geführt haben“ VV glaubt, dass die Regierung direkt in die Gewalt gegen Nazlie Bala verwickelt ist. Als Beleg dafür nennt VV ein Schreiben an den Programmdirektor des Fernsehsenders RTK . Dieser Brief mit der Forderung Frau Bala nicht ins Fernsehen zu lassen kam direkt aus dem Amt des Ministerpräsidenten. Dennoch nahm Frau Bala an der Fernsehdebatte teil. In der Sendung präsentierte sie Beweise, Zeugenaussagen und Informationen zum Thema Vergewaltigung. Frau Nazlie Bala ist Aktivistin der „Bewegung für Selbstbestimmung“ ihre Haltungen, sind die Positionen VETËVENDOSJE! Die Drohungen und die körperliche Gewalt gegen Frau Bala sind Angriffe auf VETËVENDOSJE!. Trotz der formalen Verurteilung der Gewalt durch den Ministerpräsidenten, schafft die regierende Kaste das Klima für die Gewalt. Allerdings werden die gewaltsamen Akte den Kampf für Gerechtigkeit für die Frauen nicht aufhalten können.

Për një Pranverë të vërtetë kosovare

März 18, 2013

Thuajse cdo ditë në Kosovë po ndodhin Protesta sociale dhe patriotike. Dje mijëra njerëz marshuan para hyrjës se Koorporatës energjetike – “KEK” drejt Qeverisë së Kosovës. Rezistenca kundër cmimeve të larta po shtohet e radikalizohet. Protestat ishin drejtuar kundër “hajnave” në menaxhmentin e Kekut, por edhe qeverisë. Privatizimi i rrjetit të shpërndarjës së rrymës dhe cmimet e rritura po kundërshtohen. Së fundmi në Bullgari, nga shkaku i

privatizimit të rrjetit të shpërndarjës së rrymes dhe vlerësimit të rrymës si se send luksoz, u rrëzua Qeveria bullgare. Sot në Prishtinë punëtorët e “Post-dhe Telekomunikacionit të Kosovës (PTK)” po protestojne kundër privatizimit të kësaj Ndërmarrje. Para pak ditësh poashtu në Prizren u zhvillua një protestë kundër Kryetarit të korruptuar komunal nga rradhët e PDK-së.

Shumë njerëz në Kosovë kanë filluar të angazhohen, sepse rreziku social dhe vjedhja mund të kalohen vetëm me aktivitete masive. Njerëzit në Kosovë kanë standardin më të ulët jetësoe në Europë. Por duhet cekur se Neoliberalizmi, Kriza e Euros, thënë shkurt Kriza e sistemit capitalist është duke i zhytur gjithnjë e më shume njerëz në mjerim. Kundër kësaj po ngritëjn popujt e Greqisë, Spanjës, Italisë dhe Portugalisë. Para ca ditësh 1.7 Milion portugez protestuan nën parollën: ”Në Dreq me Trojkën”. Afër 500 Oficera dhe Ushtarak kanë ftuar qytetarët për Demonstrata në Mars kundër Qeverisë portugeze. Sidomos Apeli i pjesëve të Ushtrisë portugeze për të rrëzuar qeverinë neoliberale shkaktuan atake panike në selinë kryesore të NATO-së dhe BE-së. Protestat në Bullgari kundër padrejtësisë sociale po vazhdojnë. Poashtu në Rumani po zhvillohen protesta nga njerëzit e uritur dhe të ofenduar.

Zhvillimi i rezistencës sociale po arrin edhe në Kosovë. Kjo edhe është e nevojshme. Sipas të dhënave nga Sindikatat, në Kosovë ka numri real i të papunëve është 60 %. 20 % e popullsisë kosovare jeton në varfëri ekstreme, me më pak se 1 Euro në ditë. Afër 40 % jetojnë me më pak se 2 Euro në ditë. Kjo gjendje nuk nuk mund të durohet më. Varfëri masive dhe dëshpërim në njërën anë dhe pasuri e tepricë në anën tjetër që po gezojnë një grup i politikanëve, ekspertëve dhe privatizuesve, së bashku më familjarët e tyre në anën tjetër.

Kjo Gjendje nuk mund të ndërprehet me reforma dhe biseda me Kafe. Është e nevojshme zhvillimi i mëtutjeshëm i protestave deri te Revolucioni sozial. Pas Dimrit të gjatë kosovar po vërehen ndjenja pranverore. Qeveria duhet rrëzuar, një Program sozial duhet futur menjëherë në Kosovë. Paratë e të pasurve i takojnë Popullit. Poshtë me korrupsionin, varfërinë masive dhe privatizimin. Për një Pranverë të vërtetë kosovare.

Për redaksinë Kosova- Aktuell nga Agron Sadiku, më 14.03.2013

Was Kosova mit Bulgarien verbinden sollte

März 5, 2013

von Max Brym am 05.03.2013

In Bulgarien hatten 3 private Stromkonzerne das Land unter sich aufgeteilt. Das Ergebnis der kompletten Privatisierung der Energieversorgung das Landes waren u.a. explodierende Strompreise. Auch in Kosova explodieren die Stromrechnungen. Die im Januar verschickten Stromrechnungen an kosovarische Haushalte sind nur bedingt den Fehlern oder den Eigeninteressen des KEK Managements zuzuschreiben. Im Juni 2012 versprach die Regierung den

Kaufinteressenten an dem Stromverteilnetzwerk KADS eine Preiserhöhung um 9,6%. Diese Preise treten jetzt infolge der Privatisierung der Stromverteilung in Kosova in Kraft. Abgesehen von falschen Rechnungen wird der Normalpreis für Strom in Kosova rund 200 Euro für eine Dreizimmerwohnung betragen. Damit liegt die Stromrechnung über vielen Lohneinkünften der Arbeiter. Die maximale Rente in Kosova liegt bei 100 Euro. Das Leben in Kosova wird zunehmend unerträglicher. Das Problem ist aber, dass es keine aktive und bewusste Massenbewegung gegen die Privatisierung gibt. Letzteres unterscheidet Kosova noch von den kürzlichen Ereignissen in Bulgarien. Dort musste bekanntlich die Regierung ihren Hut, nach nicht mehr zu bändigenden Massenprotesten, nehmen. Die Privatisierung sollte als Zugeständnis der herrschenden Klasse Bulgariens in Teilen zurückgenommen werden. Der tschechische Gesellschaft „CEZ“ wurde die Lizenz entzogen. All dies rettete die bulgarische Regierung nicht. Der Journalist Naser Sertolli schrieb am 3. März in der Zeitung „Zeri“: „Hohe Arbeitslosigkeit, geringes Einkommen, Armut, Korruption, Vetternwirtschaft, hohe Stromrechnungen, hohe Zinsen der Banken, teurer Unterricht , miserablen Zustände in den Krankenhäusern, haltlose Versprechen der politischen Elite, Korruption, Zerstörung der Umwelt, waren die Gründe dafür, dass die Bürger in fast allen Städten Bulgariens mobilisiert wurden.“

All die genannten Gründe gelten auch für Kosova. Es ist an der Zeit radikal in Kosova zu rebellieren. Damit die Rebellion nicht nur Dampf erzeugt, sondern dauerhaft etwas ändert ,muss das politische System in Kosova gestürzt werden. Keine Privatisierung, keine Armut, soziale Gleichheit.

Die PDK- Linie ist gegen die albanische Diaspora gerichtet

Februar 14, 2013

von Max Brym am 14.02.2013

Auf ihrem letzten Parteikongress definierte sich die PDK als rechte Partei. Es wird eng in der kosovarischen Parteienlandschaft, bereits die AAK und die LDK bezeichnen sich neben der PDK als Parteien der „ rechten Mitte“. Auf Kosova-Aktuell wurde bereits geschrieben, dass jeder dem soziale Gleichheit und Arbeiterrechte am Herzen liegen objektiv links sein muss. Jetzt ist es an der Zeit diese Frage von einer anderen Seite her zu beleuchten. Die ——- Foto Max Brym——-

albanische Diaspora leidet unter Ausländerfeindlichkeit und Rassismus. Besonders über Menschen aus Kosova gibt es diverse rassistische Vorurteile, sowie rassistische Maßnahmen in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die Schweiz will keine Sozialrenten mehr nach Kosova überweisen. Diese rassistische Diskriminierung wird von den Konservativen und den Rechten in der Schweiz getragen. Nur fortschrittliche und linke Organisationen bekämpfen in der Schweiz diese rassistisch motivierte Maßnahme. Wenn Herr Thaci nun sagt er sei rechts kann er unmöglich mit der Schweizer Linken und den dortigen Gewerkschaften zusammenarbeiten. Die Definition RECHTS verrät die elementaren Interessen der albanischen Diaspora. In Deutschland müssen sich die Emigranten aus Kosova mit einem 500 Seiten starken Ausländergesetz herumschlagen. Oftmals werden Sie völlig grundlos aufs Amt zitiert. Andere werden bei Nacht und Nebel einfach abgeschoben. Herr Thaci unterzeichnete mit der Bundesregierung ein sogenanntes „ Rückführungsabkommen“. Damit legte er sich mit der konservativen Merkel Regierung ins Bett. Ein ähnliches Abkommen hat Thaci auch mit der österreichischen Regierung abgeschlossen. Die militanten und rechtskonservativen Strömungen können mit Thaci zufrieden sein. Die Parole „ Ausländer raus“ aus der rechtspopulistisch und faschistischen Ecke findet in Herrn Thaci einen willigen Kollaborateur. Die PDK als rechte Partei kann sich auch unmöglich mit der albanischen Arbeitsemigration in Griechenland gemein machen. Jede Nacht werden in Griechenland Albaner und Albanerinnen physisch von Militanten der faschistischen „ Morgenröte“ angegriffen. Auf der anderen Seite nimmt die rechtskonservative Regierung in Griechenland den Albanern zunehmend Rechte in Sachen Arbeit und Bleiberecht. Die PDK wie die anderen genannten Parteien interessiert das nicht. Sie definieren sich selbst als RECHTS. Wer die elementaren Interessen der albanischen Diaspora verteidigen will muss links sein. Nur die Linke zum Beispiel in Griechenland kämpft gegen Rassismus und Entrechtung.

Nieder mit dem Management der KEK- Einige Gedanken

Februar 9, 2013

von Max Brym am 09.02.2013
Gestern protestierten in Prishtina in Kosovo rund 1500 Menschen gegen die neuerliche Strompreiserhöhung durch den Energiegiganten KEK. Die neuerliche Strompreiserhöhung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Privatisierung des Stromverteilungsnetzes der KEK, der KEDS. Der private türkische Investor strebt nach Maximalprofit. Die Leitung der KEK selbst ist korrupt bis auf die Knochen. Die neuerliche Preiserhöhung führt zur
Foto Max Brym
Bereicherung der Filzokratie und soll die KEK selbst für ausländische Investoren als Profitquelle interessant machen. Wenn die Demonstranten am Montag ihre Proteste radikalisieren wollen ist das gut und nicht schlecht. Es stellt sich aber die Frage wie in Kosova grundlegende soziale Rechte erkämpft werden können. Tatsache ist, dass ohne soziale Rebellion, ohne radikale Arbeiterkämpfe dies nicht erreicht werden kann. Natürlich müssen die Kämpfe mit konkreten Forderungen verknüpft sein. Hierzu ein paar Gedanken zur KEK -von außen- ohne Anspruch darauf alles berücksichtigen zu können.
 
Soziale Forderungen
 
– Keine Strompreiserhöhung bei der KEK, keine Privatisierung der KEK,
 
– Rückgängigmachung der bereits vollzogenen Privatisierung der Stromverteilung KEDS
 
– Schaffung von autonomen Kontrollorganen der Arbeiter bei der KEK, Absetzung des korrupten Managements und Wahl der Betriebsleitung durch die Arbeiter.
 
– Vollständige Kontrolle der Produktion bei der KEK durch die Arbeiter, Verbraucherkomitees und durch die Gewerkschaft.
 
-Arbeitszeitverkürzung für die Arbeiter der KEK bei vollem Lohnausgleich auf 35 Stunden ohne Intensivierung der Produktion. Dadurch würden sofort 6.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
– Senkung der Strompreise für private Kleinabnehmer, Strom umsonst für völlig verarmte Familien.
 
– Strompreiserhöhung für Großabnehmer von Strom . Kein billiger Strom mehr für die Firma Alferon ( Ferronikel) in Drenas.
 
Hier wurden nur ein paar Gedanken zur Auseinandersetzung um die KEK formuliert. Grundsätzlich braucht ganz Kosova ein radikales Arbeiterkampfprogramm.

Liburn Aliu – „ Gegen jede ethnische Säuberung- Keine Teilung Kosovas“

Februar 4, 2013

von Max Brym am 04.02.2013

Kürzlich sprach ich mit dem Abgeordneten von VV ( Bewegung für Selbstbestimmung) Liburn Aliu, in Prishtina über das Problem Nord- Kosova und Mitrovica. Verwundert schüttelte Aliu den Kopf als ich ihm einige Positionen von deutschen Linken dazu darstellte. Es gibt bei einigen deutschen Linken, die Haltung, zwar das Selbstbestimmungsrecht Kosovas zu akzeptieren aber ebenso das Selbstbestimmungsrecht für die Serben in Nord

Foto Liburn Aliu

Kosova einzuklagen. Aliu nannte dies „ formalen oder abstrakten Internationalismus ohne jegliche Sachkenntnis“. Viel schärfer fügte Aliu hinzu: „ Mit dieser Haltung wird die Politik der ethnischen Säuberung des serbischen Chauvinismus unterstützt.“ Auf meine Frage wie er das meine erklärte Liburn Aliu : „ Zwischen dem 3 und 4 Februar 2000 vertrieben serbisch faschistische Banden 11.364 Albaner aus dem nördlichen Teil Mitrovicas. Französische Soldaten standen passiv daneben und betrachteten den nationalistischen Exzess. An diesen beiden Tagen wurden 10 Albaner getötet. Es wurden an diesen Tagen 25 Menschen angeschossen und 93 Personen physisch schwer verletzt. Die einstige multiethnische Arbeiterstadt Mitrovica wurde dadurch entlang ethnischer Linien geteilt.“ In der Tat, Mitrovica ist seit dieser Zeit am Fluss Iber geteilt. Einige hundert Albaner sind noch in Nord- Mitrovica, sie sind beinahe täglich physischen Angriffen und Drohungen ausgesetzt. Nach Aliu „wurde auch das bosnische Viertel in Mitrovica ethnisch gesäubert, dadurch wurden nochmals knapp 4.000 Albaner vertrieben.“ Jetzt das Selbstbestimmungsrecht der Serben in Nord Kosova zu fordern ist nach Aliu,

„ nichts anderes als die ethnischen Säuberungen zu legitimieren“. Heute leben in Nord Mitrovica nach offiziellen Angaben knapp 15.000 Serben und einige hundert Roma auf einer hochgiftigen Mülldeponie, des ehemaligen Kombinates Trepca. Im lauf des Gesprächs forderte Aliu die Wiederherstellung der einst multiethnischen Arbeiterstadt Mitrovica, sowie die Rückkehr aller Bürger an ihre ursprünglichen Wohnorte. Nachdrücklich sprach sich Aliu für die gleichen Rechte aller unabhängig von ihrer Nationalität aus. Besonders sind für Aliu auch die „ Rechte der Roma“ wichtig.

Wirtschaftliche Aspekte

In Mitrovica lag einst die Rohstoffkammer des einstigen Jugoslawien, das Kombinat Trepca. Trepca förderte Chrom, Nickel Kupfer und Blei in erstaunlichen Mengen. Am Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hatte Trepca die zweithöchste Förderquote bei den genannten Rohstoffen in Europa. Die Reaktivierung von Trepca ist nach Aliu, „nur möglich wenn die Teilung des Landes überwunden wird“. In Zvecan im Norden Kosovas wurden damals viele Rohstoffe des Kombinates verarbeitet. Zvecan ist heute fast zu hundert Prozent von Serben bewohnt. Nach meinem Eindruck will Aliu den Serben dort ein Angebot zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit machen. Gleichzeitig verwies Aliu auf den Fakt, „ dass es zu dieser ethnisch reinen Zusammensetzung nur durch Vertreibungen in den neunziger Jahren kam“. Nach Aliu „ wurden 1995 alle Albaner auch aus Zvecan entlassen und vertrieben“. Nach Aliu ist der Norden Kosovas „eine sehr junge Kolonialisierung und Vertreibungsgeschichte“. Aliu will Trepca als gesellschaftliches Eigentum zum Nutzen aller reaktivieren. Dazu sind auch die enormen Wasservorkommen im Norden Kosovas nötig.

Fazit-

Das Gespräch mit Aliu zeigte mir wieder einmal, dass die „ Wahrheit“ um mit Hegel zu sprechen „immer konkret ist“. Wer heute das Selbstbestimmungsrecht der Serben propagiert, akzeptiert die erst vor kurzem stattgefundenen ethnischen Säuberungen. Wer der Teilung Kosovas das Wort redet, redet nicht von den damit verbundenem wirtschaftlichen Grausamkeiten. Die Reaktivierung von Trepca muss das gemeinsame Werk der albanischen und serbischen Arbeiter sein. Alles andere deckt nur die albanische und serbische Mafia, welche über den Norden glänzende Geschäfte abwickelt. Der Wille der einfachen Serben mit den Albanern zu leben und zu arbeiten ist vorhanden. Dieser Wille wird unterdrückt durch rund 1.000 serbische Spezialpolizisten im Norden Kosovas. Die einfachen Serben können sich ebenso wie die einfachen Albaner im Norden Kosovas nicht frei äußern. Das Problem sind die staatlich subventionierten serbischen Parallelstrukturen im Norden Kosovas. Zudem der Druck, den serbische Mafiabanden und faschistische Banden im Norden Kosovas ausüben. Diese Organe müssen aus Kosova verschwinden, um den ethnischen Konflikt zu beenden.

Berthold Brecht über das Ende der PDK

Februar 3, 2013

von Enver Haliti am 03.02.2013
Ungern gebe ich der Partei von Hashim Thaci der PDK recht. Aber ihre Eigendefinition als rechte Partei ,anlässlich ihres letzten Parteitages, ist richtig. Rechts sind jene Kräfte, welche soziale Not, Ausbeutung und Unterdrückung rechtfertigen. Rechts sind Leute welche den sozialen Gegensatz innerhalb einer Nation nach außen projizieren. Es gibt demzufolge keinen „Interessengegensatz „ zwischen der örtlichen Mafia- Bourgeoisie und den Armen in Kosova.

Alles ist wenn es nach der rechten Ideologie geht, naturgegeben, traditionell und vernünftig. Der sagenhafte Reichtum auf dem einen Pool der kosovarischen Gesellschaft und die Massenarmut auf dem anderen Pool der Gesellschaft sind „ gottgegeben“. Soziale Rechte oder gar soziale Gleichheit mussten in der Geschichte immer gegen rechtskonservative Kräfte, oder gar gegen Faschisten durchgesetzt werden. Der 8 Stundentag wird gegenwärtig in ganz Europa von rechten pro-kapitalistischen Vertretern des Kapitals in Frage gestellt. In Kosova existieren einige Arbeiterrechte nur auf dem Papier. Ist doch schön wenn die herrschende Clique wenigstens ehrlich ist und bekundet, dass sie an diesen Zuständen auch nichts positives zu ändern gedenkt. Politisch rechts stehende Leute sind Kräfte denen jegliche Art von Fortschritt zuwider ist. Die PDK ist eine rechte Partei auf neoliberaler Basis. Ihre Feinde sind die Arbeiter, die einfachen Bauern, die Jugend und die Frauen. Damit ist die PDK auch nicht patriotisch, sondern höchstens rassistisch.

Dennoch bin ich optimistisch. Rechte Politiker gehen immer davon aus, dass es so bleibt wie es ist. Aber schon Bertolt Brecht wußte

| Liedtext |

Am Grunde der Moldau wandern die Steine
es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne
Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.

Am Grunde der Moldau wandern die Steine
es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

Ergo Gute Nacht PDK

Radikaler Islam – Bedrohung für Kosova

Januar 30, 2013

von Redaktion am 30.01.2013

Unter dem Titel – Kosovo: Radikaler Islam als „tickende Bombe“ -veröffentlichte der österreichische „ Standart“ einen sehr aufschlussreichen Artikel der Journalistin Arbana Xharra aus Prishtina. Arbana Xharra, ist stellvertretende Chefredakteurin der Tageszeitung „Zeri“ und betreibt seit Jahren Aufdeckungsjournalismus. Im Vorjahr wurde sie von dem Unternehmer Bejtush Zhugolli auf 700.000
Euro Schadenersatz verklagt, weil sie geschrieben hatte, dass er und seine Brüder die Wahlkampagnen von Premier Hashim Thaçi unterstützen und dafür öffentliche Aufträge erhalten. Das Urteil steht noch aus. Hier der Link zum Artikel von Frau

http://derstandard.at/1358304927258/Radikaler-Islam-als-tickende-Bombe-im-Kosovo

Offener Brief von Erleta Hoti an Hashim Thaci

Januar 28, 2013

von Max Brym am 28.01.2013

Die Tochter des wahrscheinlich 1999 ermordeten Patrioten Ukshin Hoti ,Erleta Hoti, wandte sich in einem offenen Brief an Ministerpräsident Thaci. Gestern wurde Thaci wieder zum Vorsitzenden der PDK gewählt. Parlamentspräsident Jakup Krasniqi blieb genauso wie der PDK Mitbegründer Hydajet Hyseni dem Kongress fern. Jakup Krasniqi forderte eine Verschiebung

des Parteitages solange Fatmir Limaj im Gefängnis sitzt. Auf dem Parteitag erklärte Thaci: „ Die PDK ist eine Partei der rechten Mitte.“ Genau so definieren sich auch die LDK und die AAK. Einst war die PDK assoziiertes Mitglied der sozialdemokratischen 2 Internationale. Auf dem Parteitag versuchte Thaci mittels eines Sohnes von Ukshin Hoti, sich mit dessen Erbe zu schmücken. Darauf reagierte die älteste Tochter von Ukshin Hoti, Erleta Hoti, mit einem offenen Brief.

Dokumentation Offener Brief in Auszügen

Offener Brief
Kein Zweifel, der Premierminister Kosovas , Herrn Hashim Thaci wäre stolz, nach 20 Jahren für seine politischen Zukunft ein Kind von Ukshin Hoti für seine parteipolitischen Interessen zu nutzen. Allerdings wäre es fair, wenn seine Regierung die Familie des Märtyrers Hoti im Namen der Nation würdigen würde. Dies sollte nicht mit parteipolitischen Interessen verbunden sein.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es Meinungen und politischen Visionen über das Wirken von Hoti als politischer Analyst gibt und geben wird. Hoti war nicht Mitglied der LDK, und nicht der politische Führer von UNIKOMB
Kein Nachkomme oder Verwandter von Hoti, sollte im Namen von Ukshin Hoti sprechen. Es werden laufend unzulässige Vergleiche mit dem Politologen Hoti gemacht. Seine Visionen aus den 70-90 Jahren haben nichts mit den heutigen offiziellen Politik gemein.

Mit freundlichen Grüßen,
Erstes Kind Hoti – Erleta Hoti

Quelle zu Ukshin Hoti aus Wikipedia

Ukshin Hoti (* 1943 in Krusha e madhe, Gemeinde Rahovec im Kosovo; † wahrscheinlich 1999) war ein albanischer Friedensaktivist.

Ukshin Hoti wurde im März 1994 von den jugoslawischen Behörden verhaftet. Am Tag seiner geplanten Freilassung, dem 16. Mai 1999, wurde er vom Gefängnis Dubrava ins Gefängnis Niš verlegt und ist seitdem spurlos verschwunden. Wahrscheinlich wurde er dort schon 1999 hingerichtet.

Für die Rechte der Albaner im Presevo Tal – Erklärung von Visar Yimeri

Januar 26, 2013

von Redaktion am 26.01.2013

Vollbild anzeigenVisar Yimeri Fraktionsvorsitzender von VV ( Bewegung für Selbstbestimmung) im Parlament erklärte zur heutigen Demonstration in Prishtina -Dokumentation-: „ Heute gibt es eine Demonstration in Prishtina., um 14:00 Uhr, beginnt unser Protest vor der Nationalbibliothek für die Rechte der Albaner in Preshevën, Medvegjën und Bujanocin. Mit diesem Protest

solidarisieren wir uns mit diesen 3 Gemeinden. Wir protestieren gegen die Unterdrückung der nationalen und kollektiven Rechte. Wir demonstrieren für die elementaren Rechte jedes Individuums. Wir demonstrieren gegen Hashim Thaçi und seine freche Ignoranz gegenüber den Albanern in Presevo, Medvedja und Bujanovac. Die serbischen Behörden werden durch die Untätigkeit von Hashim Thaci ermuntert. Der Dialog mit Serbien ist begleitet durch die verstärkte Verfolgung der Albaner. ——-

Wir fordern heute

1. Ein. Achtung der bürgerlichen und kollektiven Rechte der Albaner in Presevo, Medvedja und Bujanovac. Die Wiedererrichtung des zerstörten Denkmals an seinem alten Platz in Presevo.
2. Die sofortige Einstellung der Verhandlungen mit Serbien.
3. Die Rückkehr zur Gleichheit in politischer wirtschaftlicher und handelspolitischer Hinsicht. Für ein sofortiges Importverbot von Produkten aus Serbien.
4. Für konkrete Maßnahmen für die Erweiterung der vollen Souveränität der Republik Kosova im gesamten Gebiet Kosovas .
Wir sehen uns um 14:00 Uhr vor der Nationalbibliothek in Prishtina.

 

Visar Yimeri

 

Übersetzung Max Brym

 

Anhang Artikel aus Kosova-Aktuell zu Presevo http://kosova-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2159:verteidigt-die-rechte-der-albaner-im-presevo-talverteidigt-die-rechte-der-albaner-im-presevo-tal&catid=34&Itemid=110

 

Verteidigt die Rechte der Albaner im Presevo Tal

Januar 25, 2013

von Ilir Berisha am 25.01.2013

Vollbild anzeigenMorgen um 14 Uhr führt VV ( Bewegung für Selbstbestimmung) eine Demonstration gegen die Unterdrückung der Albaner und Albanerinnen im Presevo Tal durch. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr vor der Nationalbibliothek in Prishtina. Am vergangenen Sonntag haben rund 700 schwerbewaffnete serbische Spezialpolizisten das Denkmal für die Märtyrer der Befreiungsarmee

von Presevo, Medvedja und Bujanovac, in Presevo entfernen lassen. Diese Provokation ist Bestandteil der ethnischen Säuberungen welche der serbische Staat im Presevo Tal durchführt. Die Albaner dort werden rassistisch diskriminiert und sozial Augegrenzt. Die Folge davon ist, dass immer mehr Albaner und Albanerinnen das Tal verlassen. Viele von ihnen stellen in Deutschland momentan Asylanträge, genauso wie viele rassistisch diskriminierte Roma aus Serbien. Gleichzeitig fokussiert sich die internationale Berichterstattung auf die in Kosova durchgeführten Grabschändungen auf serbischen Friedhöfen. Diese barbarischen faschistoiden Racheakte werden von allen relevanten politischen Kräften in Kosova abgelehnt. Besonders scharf distanzierte sich VV von solchen Akten. Es ist jedoch notwendig gegen den serbischen Staatsterror in Presevo friedlich zu demonstrieren. Die Albaner in Presevo müssen mindestens die gleichen Rechte haben wie die Serben und Serbinnen in Kosova.

Prostitucioni në librin e Max Brym – Buchvorstellung in Prishtina

Januar 24, 2013

von Agron Sadiku am 24.01.2013

Vollbild anzeigenAm vergangenen Samstag wurde in Prishtina das Buch von Max Brym „ Schuld ohne Schuld ein Leben in Kosova“ vorgestellt. Die Buchpräsentation fand in dem bekannten Cafe  Dit e Nat statt. Anwesend waren sehr viele Medien und

Pressevertreter. An der Veranstaltung nahmen auch Vertreterinnen von Frauenorganisationen aus Kosova teil. Es gab eine sehr lebhafte Debatte in der es immer wieder um die besonders schlechte Lage der Frauen ging. Das Buch von Max Brym wird innerhalb der nächsten zwei Wochen in Kosova auf Albanisch erscheinen. In Deutsch  auch kann das Buch unter http://www.amazon.de/Schuld-ohne-Leben-Kosova-Kosovo/dp/3868704736/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1359015493&sr=1-1 bestellt werden. Die Redaktion von Kosova Aktuell nimmt auch Vorbestellungen für das Buch in Albanisch entgegen.

Dokumentation Pressestimmen

Prostitucioni në librin e Max Brym

Drilon Pulaj | 20-01-2013 14:02 CET

 

Një libër që rrëfen jetën e një gruaje nga Kosova, i paraqitur në formën e një romani të shkurtër nga autori gjerman Max Brym, i cili për tre vjet rresht ka kontaktuar me personazhin e librit “Fajtorja e pafajshme” Albana Z. siç e quan autori një grua që nga paslufta e degjeneruar nga jeta detyrohet të punojë lloj-lloj punësh për të mbijetuar, deri tek ajo e prostitutës.

Autori me një rëndësi të veçantë u ka kushtuar formave speciale të shtypjes së femrave në Kosovë, që nga paslufta. Personazhi i Albanës e trajtuar në këtë libër tani të përkthyer edhe në gjuhën shqipe është shembulli i shtypjes dhe i poshtërimit, mirëpo edhe shembulli i rebelimit dhe i së drejtës për identitetin e vet seksual dhe për liri shoqërore. “Jam marrë me një çështje që në Kosovë pak u kushtohet rëndësi, mendoj se ia kam dalë me sukses kësaj pune, duke treguar një jetë të vërtetë se çka i ka ndoshur Albanës”, ka thënë Brym.

http://www.zeri.info/artikulli/4/22/66391/prostitucioni-ne-librin-e-max-brym/

 

Artikel in Koha Ditore  Vjen në shqip rrëfimi i kosovares së dhunuar gjatë luftës http://www.kohaditore.com/?page=1%2C5%2C131698

Nicht die Serben sind Feinde – Die Feinde heißen Dacic und Thaci

Januar 22, 2013

von Agron Sadiku am 22.01.2013

Vollbild anzeigenIn Kosova gab es barbarisch nationalistische Akte gegen serbische Friedhöfe . Insgesamt wurden in Kosova 27 serbische Friedhöfe geschändet. Diese Aktionen sind hilflose barbarische Akte. Auslöser für die Aktionen waren die Gespräche zwischen Hashim Thaci und dem serbischen Premier Ivica Dacic in Brüssel im allgemeinen sowie die Aktion der serbischen Polizei  :Foto- Serbische Polizisten in Preshevo—-

in Preshevo am vergangenen Sonntag im  besonderen. Am vergangenen Sonntag haben rund 700 schwerbewaffnete  serbische Spezialpolizisten das  Denkmal für die Märtyrer der Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac, in Presevo entfernen lassen. Diese nationalistische Aktion der serbischen Regierung muss tatsächlich beantwortet werden. Allerdings hilft der Schrei nach Rache nicht weiter. Nötig sind Massenaktionen gegen die Regierung Thaci welche mit dem ehemaligen Milosevic Vertrauten Dacic verhandelt. Nötig sind Massenaktionen gegen das serbisch postfaschistische Regime. Nicht der einfache Serbe ist der Feind sondern die neoliberale Regierung in Prishtina und die Regierung in Belgrad. Jeder barbarische Akt gegen Gräber, sowie Übergriffe gegen einfache Serben können  diesem Anliegen nur schaden

Hashim Thaci hat die serbischen Nationalisten in Presevo ermuntert

Januar 20, 2013

von Max Brym am 20.01.2013

Vollbild anzeigenNur drei Tage nach dem Treffen von Thaci,  mit dem ehemaligen  Milosevic-Sprecher,  Dacic,hat heute der serbische Premierminister, durch rund 700 serbische Spezialpolizisten das  Denkmal für die Märtyrer der Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac, in Presevo entfernen lassen. Der serbische Premierminister ist gleichzeitig Chef der  Gendarmarie. Der

ehemalige Milosevic Vertraute Dacic, erfüllte sein Versprechen das Denkmal zu entfernen. Neben Wut und Empörung ist jetzt vor allen Dingen  klarer Verstand nötig. Jeder Aufruf zur „Rache“ wie sie im Internet auftauchte sind abzulehnen. Keinerlei Art von Revanchismus oder gar wilden Akten wird die schlechte Lage der Albaner in Serbien verbessern. Auf der anderen Seite,  hat Hashim Thaci durch seinen Verzicht auf die Unabhängigkeit Kosovas durch die Verhandlungen den serbischen Nationalismus geradezu ermuntert. Die „ Bewegung für Selbstbestimmung“  VETËVENDOSJE!  schreibt:. Der Akt von  Dacic und  Nikolic stellt  keine Überraschung für VETËVENDOSJE! dar.  In der Tat, es gibt   keine vernünftigen Grund

 

von Milosevic und  Seselj Nachfolgern anders zu erwarten. Die Einzigen, die für etwas anderes gewartet haben sind die Verhandlungspartner von Dacic in der kosovarischen Regierung.“  Ja Dacic hat nur sein nationalistisches Versprechen gehalten das Denkmal zu entfernen. Allerdings stellen die Aufforderungen in verschiedenen Teilen Kosovas Rache zu nehmen nichts anderes als eine nackte Provokation dar. Es muss darum gehen die aufgestaute Wut in massive Proteste gegen die Regierung Thaci umzuwandeln.  Es ist absolut irrational jetzt den  „Verhandlungsprozesses“ mit dem serbischen Staat fortzusetzen..

 

Die VETËVENDOSJE! fordert zurecht

„1 Eine. sofortige Einstellung der Verhandlungen mit Serbien

2. Zurück zur vollständigen Gleichheit in den Handelsbeziehungen. Importstopp für serbische Waren nach Kosova.
3. Hinzufügen von Aktionen und Handlungen welche die   volle Souveränität der Republik Kosova im gesamten Gebiet  Kosovas.“

Die albanischen Bevölkerung im Presevo-Tal, sollte  -friedliche Protesten für die Rechte der Albaner im Presevo Tal starten.  Die albanische Bevölkerung  in allen anderen albanischen Gebieten sollten ihre  Solidarität mit den Menschen im Presevo Tal bekunden.. Es muss Druck auf die albanische Regierung in Tirana und auf die Regierung in Prishtina ausgeübt werden. Anbei sollte bedacht werden, dass es im Presevo Tal nicht nur um ein Denkmal geht. Von knapp 100.000 Albanern wurden dort in den letzten Jahren durch den serbischen Rassismus und die soziale Not 50.000 Albaner vertrieben. Es geht darum die Regierung Thaci in Kosova und die Regierung Dacic in Serbien zu stürzen. Ziel muss soziale Gleichheit und die Beseitigung jeder nationalen Reppression in Kosova und Serbien sein.

Guten Morgen Prishtina – Gute Nacht Brüssel

Januar 20, 2013

von Enver Haliti Prishtina am 20.01.2013

Vollbild anzeigenGestern um 10 Uhr 30 am Abend habe ich noch Nachrichten angesehen. Frau Edita Tahiri verkündete in Brüssel, dass Serbien die Unabhängigkeit Kosovas akzeptiert . Das hat die stellvertretende Premierministerin mindestens schon 15 mal gesagt. Was für ein Unsinn. Ein Nikolic oder der ehemalige Milosevic Vertraute Dacic, werden dies niemals tun. Gefeiert wurde  Foto Edita Tahiri –

in einer anderen kosovarischen Nachrichtensendung das so genannte Zollabkommen zwischen Prishtina und Belgrad. Was gibt es da abzufeiern ? Wie Dacic nach dem Treffen unter Ägide Ashtons, gegenüber Belgrader Medien erläuterte, sollen die Zolleinnahmen in einen von der EU geschaffenen Entwicklungsfonds für den mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosova eingezahlt werden. Er soll von beiden Seiten kontrolliert werden.. Der österreichische Standart schreibt: (Die serbische Volksgruppe im Nordkosovo lehnt die Unabhängigkeit des Kosovo und die kosovarische Regierung weiterhin vehement ab. Aus Sicht von Dacic wurde durch die vorläufige Einigung, die Forderung der Serben im Nordkosovo erfüllt, dass die Zölle nicht an die albanisch dominierte Regierung in Prishtina (serbisch: Pristina) gehen.) Ergo mittels der Zölle wird die ehtnische Teilung Kosovas zementiert. An den administrativen Punkten ( offizielle Amtsprache) wird unter Leitung der EULEX, Geld zur Finanzierung der serbischen Strukturen in Nord Kosova gehen. Trotzdem habe ich unter der Parole >Gute Nacht Brüssel< halbwegs normal geschlafen, der Café mundet- Guten Morgen Prishtina-

Bisedimet Kosovë – Serbi: Për Dialektikë në vend të Metafizikës

Januar 19, 2013

von Max Brym am 19.01.2013

Vollbild anzeigenSot më 17 Janar Hashim Thaçi do të takohet me Kryeministrin serb Daçiç në Bruksel. Masat nëKosovë janë duke i refuzuar këto të ashtuquajtura “Bisedime”. Edhe unë, anëtarë i partisë gjermane “Die LINKE” (e Majta) jam kategorikisht kundër këtyre “bisedimeve”. Nuk mund të ketë bisedime me shtetin serb, që e definon Kosovën si pjesë të pandashme të Serbisë.

Veprimet e Thaçit nuk janë asgjë tjetër vetëm se tradhti e hapur ndaj së drejtës për vetëvendosje të popullit të Kosovës. Këtë po e bën si komparator i BE-së e poashtu të SH.B.A.-së. Këto fuqi të mëdha nuk janë të interesuar ta pranojnë të drejtën për vetëvendosje të Kosovës. Disa shtete kapitaliste formalisht e  njohin shtetin e Kosovës, e disa shtete kapitaliste si p.sh Spanja nuk e bëjnë këtë. Realiteti vërteton se Kosova trajtohet si Koloni dhe oreksi i shtetit Kapitalist-nacionalist serb po mbushët. Në veriun e Kosovës  punojnë rreth njëmijë agjentë special dhe të shërbimit Sekret. Veriu i Kosovës de facto udhëhiqet direkt nga Serbia dhe përmes Planit të Ahtisarit Kosova në pjesët e tjera të saja faktikisht është ndarë mbi baza etnike. Në Kosovën Veriore nacionalistët serb me një goditje në Shkurt të vitit 2000 larguan 11.500 Shqiptar dhe Shqiptare. Mitrovica, ish- qyteti i punëtorëve i njohur ndërkombtarisht është ndarë etnikisht.

 

Problemet e një majtisti në Kosovë

Unë tani, si një majtist që jam, veproj në Kosovë. Shpesh gjej përkrahje kur kërkoj kufizimin e  varfërisë dhe kur mbroj të drejtat e punëtorëve. Megjithatë, mbetet një dozë skepticizmi kundrejt meje. Partia ime “Die LINKE” ende vazhdon ta refuzoj të drejtën e Kosovës për vetëvendosje.

Kjo nuk ka asgjë të përbashkët me Konceptin klasik-leninist lidhur me çështjen kombëtare. Objektivisht “Die Linke” në Gjermani ndan qëndrimin e presidentit çetnik-serb Nikoliq. Është shumë mirë që disa grupe të vogla majtiste sie SAV apo RSB mbrojnë të drejtën e Kosovës për vetëvendosje. Megjithatë, kjo nuk ndihmon shumë, sepse masat në Kosovë po e marrin parasysh qëndrimin e ”Die LINKE”. Ky perceptim është shkatërrues. Po duket se  partia gjermane “Die Linke” ka qëndrimin e njëjte sikur partia austriake FPOe. FPOe është ngushtë e lidhur me nacionalistët serb përreth presidentit Nikoliq. Natyrisht “Die LINKE” nuk ka asnjë marrëdhënie partiake me Nikoliqin.

Kjo e fundit nuk e ndryshon refuzimin e së Majtës “(Die LINKE)” ndaj së drejtës për vetëvendosje të Kosovës, si një qëndrim tërësisht jo-marksist, kinse në përkrahje të shenjtërisë së kufijve.

Në këtë situatë, deputeti evropian i krahut të djathtë-konservativ jep një intervistë ku thotë se “Kosova kurrë nuk do t`i takoj më Serbisë”. Natyrisht ai kështu fiton pikë kurse e majta humb në pikë dhe prestigj.

Për një zgjidhje të dilemës

Qëndrimin e shumë majtistëve, se nuk bën të ketë ndryshime të kufijve, është johistorike dhe jodialektike. Përgjatë gjithë historisë janë krijuar dhe zhdukur kufijtë. Përse tani papritur kufiri serb edhe përkundër dëshirës së shumicës absolute të popullsisë në Kosovë shpallet e shenjtë? Qëndrimi i së majtës në Kosovë është e gabuar.

Edhe pse e drejta (obligimi) për vetëvendosje të kurdëve pranohet, e drejta e njëjtë refuzohet për Kosovën. Ky pozicion i bën dobi vetëm djathtistit nga radha e CSU-së, eurodeputetit Posselt. Kështu të majtët Kosovar në zhvillim po dëmtohen dhe dobësohen nga qëndrimi i së “Majtës” gjermane. Të mendojmë dhe të korrigjojmë sa më shpejtë qëndrimin tonë. Thënia së unë po përfaqësoj të njëjtën gjë si Posselt është jorelevante. Posselt në të vërtetë nuk është për të drejtën e vetëvendosjes së Kosovës. Mirëpo ka një ngjasim abstrakt mes kërkesave të mia dhe të Posselt-it. Hegel për këtë ka shkruar: “E vërteta gjithmonë është konkrete”. Në vitet e mia të rinisë unë kisha qëllimin e njëjtë sikurse konkurrenti im në disko, kur kërkoja të vallëzoja me një vajzë, por që të dy e kishim për synim ta bënim atë për vete. Pra, interesat tona ishin të kundërta. Shikuar në mënyrë abstrakte, Lenini dhe presidenti amerikan Wilson , pas përfundimit të Luftës së Parë Botërore thuajse kishin kërkesën e njëjtë për vetëvendosje të kombeve. Konkretisht Lenini me këtë dëshironte t`i fitonte njerëzit për socializmin, kurse Wilson me gjoja “ kërkesat pothuajse identike” ta stabilizoj kapitalizimin. Politika shpesh është një biznes i vështirë.  Pa dialektikë nuk funksionon asnjë politikë majtiste. Përkundër gabimeve të së “majtës” gjermane , të premten e ardhshme në Kosovë do të ketë një takim të majtistëve radikal në Kosovë.

Max Brym

 

Provokationen in Prishtina – 3 Regierungautos verbrannt

Januar 18, 2013

von Max Brym am 18.01.2013

Vollbild anzeigenIn der Nacht von  17 auf den 18 Januar wurden in Prishtina, Kosovo,  drei Autos der Regierung verbrannt. Fast gleichzeitig brannten gegen  11:45 Nachts diese Autos in unterschiedlichen Stadtteilen. Bereits vor zwei Monaten brannten zwei Fahrzeuge der Regierung. Die Verantwortung dafür übernahm die bis dato völlig unbekannte Gruppe , “te pakenaqurit” ( Die

Unzufriedenen). Damals hinterließen Sie Parolen mit dem Text ” tradhetaret e kane pluimbin hak- ”-Avni Rrustemi.” In Deutsch heißt das: “Die Vertreter verdienen Kugeln – Avni Rustemi.” Avni Rustemi war ein albanischer Patriot welcher 1914 Esat Pashë Toptani in Paris auf offener Strasse  erschoss. Esat Pashë Toptani bezeichnete sich als albanischer König und hatte dabei die Zustimmung Serbiens. Offiziell soll die Aktion der unbekannten Gruppe  als Protestaktion gegen die aktuell negativen Verhandlungen zwischen Thaci und Dacic, in Brüssel erscheinen. In Wahrheit sind solche Aktionen prinzipiell abzulehnen.

 

Eine Provokation

 

Die Aktion der Gruppe riecht stark nach einer bewussten politischen Provokation. Solche Aktionen nützen nur der Regierung Thaci. Er wird versucht werden, eine politische Mitverantwortung, in ein paar Tagen der politischen Opposition gegen Thaci, in die Schuhe zu schieben. Solche Akte des individuellen Terrors sind absolut kontraproduktiv.   Die Massen werden eingeschüchtert und haben Angst.. Schlaue Leute aus diversen Botschaften werden dem weniger talentiertem Thaci vorgeben: ““Versuch zumindest eine idelogische Verantwortung der Opposition zu konstruieren.” Die Massen sollen durch solch Massenfeindliche Aktionen vom Protest abgehalten werden. Es ist  über Geheimdienste zu spekulieren. Grundsätzlich sind solche terroristtischen Akte abzulehnen. Egal wer sie begangen hat. Die verbrannten Autos der Regierung jucken  die Regierung nicht. Die Aktionen sind politische Provokationen, um die Menschen in die politische Passivität zu drücken , damit die Verhandlungen zwischen Dacic und Thaci in Brüssel reibungslos ablaufen .

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Verhandlungen Kosova – Serbien: Für Dialektik statt Metaphysik

Januar 16, 2013

von Max Brym am 16.01.2013

Vollbild anzeigenHeute am 17. Januar trifft sich Hashim Thaci, mit dem serbischen Ministerpräsidenten Dacic zu Gesprächen in Brüssel. Die Masse des Volkes in Kosova lehnt diese so genannten Verhandlungen ab. Auch ich ein Mitglied der deutschen Partei “ Die Linke” bin entschieden gegen diese “Verhandlungen”. Es kann keine Verhandlungen mit dem serbischen Staat geben,

welcher laut Verfassung Kosova als unveräußerlichen Bestandteil Serbiens definiert. Die Handlungen von Thaci sind nichts als nackter Verrat am Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Diesen Verrat begeht er als treuer Komparator der EU, sowie der USA. Die genannten Mächte haben kein Interesse, dass Selbstbestimmungsrecht Kosovas zu akzeptieren. Formal erkennen einige kapitalistische Staaten Kosova an, andere kapitalistische EU Staaten wie Spanien, tun dies nicht. Die Realität belegt, Kosova wird wie eine Kolonie behandelt und der Appetit des serbisch kapitalistisch nationalistischen Staates, weitgehend befriedigt. Im Norden Kosovas arbeiten 1.000 serbische Spezialagenten und Geheimdienstleute. Der Norden Kosovas wird de facto von Serbien direkt kontrolliert und durch den Athisaariplan wurde Kosova   in anderen Landesteilen faktisch ethnisch geteilt. Im Norden Kosova vertrieben die serbischen Nationalisten auf einen Schlag> im Februar 2000 > rund 11.500 Albaner und Albanerinnen. Seit dieser Zeit ging die Vertreibung dosierter weiter. Die  einst internationale Arbeiterstaat Mitrovica wurde ethnisch geteilt.

 

Probleme eines Linken in Kosova

 

Ich weile zur Zeit als deutscher Linker in Kosova. Oft finde ich massenhafte Zustimmung wenn ich die Armut geißle und für Arbeiterrechte eintrete. Dennoch bleibt eine gewisse Skepsis mir gegenüber erhalten. Meine Partei “ Die Linke” lehnt das Selbstbestimmungsrecht Kosovas immer noch ab. Dies hat mit dem klassischen leninschen Konzept in der nationalen Frage nichts gemein. Objektiv teilt die “ Linke” in Deutschland, damit die Haltung des serbischen Tschetnik – Präsidenten Nikolic. Es ist gut und nicht schlecht, wenn  kleinere linke  Gruppen wie die SAV, oder der RSB, in Deutschland für das Selbstbestimmungsrecht Kosovas eintreten. Dennoch hilf das nicht viel weiter, die Masse in Kosova nimmt die Haltung der Partei “ Die Linke” wahr. Diese Wahrnehmung ist verheerend. Es scheint als ob die deutsche Linke die selbe Haltung hat wie die rechte FPÖ in Autria . Die FPÖ  ist eng verbunden mit den serbischen Nationalisten, um Präsident Nikolic.  Natürlich hat die “ Linke” keine Parteibeziehungen mit Nikolic. Letzteres ändert aber nichts an der Ablehnung der “ Linken” in Kosova, wegen ihrer völlig unmarxistischen Haltung zum Selbstbestimmungsrecht, sowie  zur angeblichen Heiligkeit von Grenzen. In dieser Situation gibt der rechtskonservative CSU Europaabgeordnete Posselt ein Interview indem er meinte: “ Kosova wird niemals wieder zu Serbien gehoehren” Natürlich punktet er damit und die Linke verliert in Kosova an Ansehen..

 

Für einen Ausweg aus dem Dilemma

 

Die Haltung vieler Linker : “Es darf keine Grenzverschiebungen geben” ist a- historisch und undialektisch. Die komplette Geschichte hindurch entstanden und verschwanden  Grenzen. Wieso wird jetzt plötzlich die alte serbische Grenze gegen den Wunsch der absoluten Mehrheit der Bevölkerung Kosovas,  für heilig erklärt ? Die Haltung der deutschen “ Linken” zu Kosova ist falsch. Zwar wird das Selbstbestimmungsrecht ( nicht die Pflicht) der Kurden akzeptiert, aber das gleiche Recht wird den Kosovaren abgesprochen.  Diese Position  nutzt nur  dem  rechten  CSU EU Abgeordneten Posselt. Die sich entwickelnde kosovarische Linke wird u.a. durch die Haltung der deutschen “ Linken” geschwächt. Ergo  Nachdenken und die Haltung schnellstens korrigieren. Der Einwand ich würde fast das gleiche wie Posselt vertreten ist irreal. Posselt ist in Wahrheit nicht für das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Allerdings gibt es eine abstrakte Gleichheit der Forderungen von mir und Posselt. Hegel schrieb  dazu jedoch: “ Die Wahrheit ist immer konkret.”  Abstrakt betrachtet hatte ich in jungen Jahren in der Disco oft das GLEICHE Ziel wie mein Konkurrent, wenn ich ein Mädchen zum tanzen aufforderte. Unsere Interessen waren aber konkret betrachtet völlig gegensätzlich. Abstrakt betrachtet hatten Lenin und der US Präsident Wilson, gegen Ende des ersten Weltkrieges fast die gleichen Forderungen zum Selbstbestimmungsrecht der Nationen. Konkret wollte Lenin damit Menschen für den Sozialismus gewinnen und Wilson wollte konkret mit >scheinbar fast gleichlautenden Forderungen>, den Kapitalismus stabilisieren. Politik ist oft ein schwieriges Geschäft . Ohne dialektische Methode funktioniert keinerlei linke Politik. Trotz der Fehler der deutschen “ Linken” gibt es am kommenden Freitag ein Treffen von radikalen Linken in Kosova.

 

Max Brym

Wie mir der Name Sami Lushtaku im Kaffehaus half

Januar 15, 2013

von Max Brym am 15.01.2013

Vollbild anzeigenNormal bin ich ein Mensch mit relative guten Nerven, aber hin und wieder benehme ich mich auch leicht daneben. Kürzlich in Prishtina war es saukalt und ich wollte einen Café trinken und sitzen. Das ist leider  gar nicht so leicht. Viele Kaffeehäuser sind voll und ohne Heizung. Im Zentrum Prishtinas fand ich dann ein Café mit Heizung. Dann tauchte aber ein weiteres

Foto Sami Lushtaku

Problem auf. Oft sitzt eine Person am Tisch und drei- vier Stühle sind leer. Es entspricht nicht den Sitten höflich zu fragen, ob man sich dazu setzen kann. Die Menschen warten bis ein kompletter Tisch frei wird. Normal halte ich mich an solche Regularien. Nach einer halben Stunde warten verlor ich dann die Nerven. Ich setzte mich zu einem Mann mit zirka 30 Jahren an den Tisch. Darüber war er nicht erbaut und beschimpfte mich. Allerdings konnte ich das Kraftpaket von Mann mit einem ganz einfachen Trick beruhigen. Ich sagte: “He ich bin ein enger Freund von Sami Lushtaku verschwinde- Fick deine Mutter.” Sofort wurde der Mann blass zahlte und ging. Allein der Name von Sami Lushtaku

( PDK Bürgermeister in Skenderaj ) hat eine umwerfende Wirkung. In Ruhe konnte ich dann sitzen Café trinken und Zeitung lesen. Woran das wohl liegt ?

 

PS Für mein unmögliches Benehmen möchte ich mich im Nachhinein entschuldigen. Die beschriebene Wortwahl ist normalerweise nicht meine Wortwahl. Wenn ich denn Kollegen nochmals in Prishtina treffe lade ich ihn zum ESSEN ein. Mir gingen einfach die Nerven durch. Niemals mehr werde ich den Namen Sami Lushtaku benutzen, um einen Sitzplatz zu ergattern. Sorry

 

Dokumentation Telefongespräch zwischen Adem Grabovci und Sami Lushtaku im Dezember 2012

“Mutterficker Schamhaare EU Chefs” Dialog: Sami Lushtaku – Adem Grabovci

http://kosova-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2114:mutterficker-schamhaare-eu-chefs-dialog-sami-lushtaku-adem-grabovci&catid=12&Itemid=113

Fajtorja e pafajshme Një jetë në Kosovë

Januar 15, 2013

von Redaktion am 15.01.2013

Vollbild anzeigenNjë roman dhe një pasqyrë kronologjike lidhur me zhvillimet politike në Kosovë nga Max Brym > Parathënie – Lexueses dhe lexuesit të nderuar fati i Albana Z. nga Kosova i paraqitet në formën e një romani të shkurtër. Kjo histori kosovare nuk është një trillim i thjeshtë. Mijëra femra jetojnë ashtu siç jetoi dhe po jeton sot Albana Z. Unë i njoh të gjithë personazhet. Emrat e

figurave që nxjerrin

krye në roman vetëm sa janë ndërruar dhe derdhur në formë letrare.

Faktet e dhëna ekonomike, si dhe rreshtat për gjendjen sociale, mund

të mbështeten me literaturë profesionale si dhe me të dhëna statistikore.

Unë jam përpjekur që të thyej shumë tabu të shoqërisë kosovare lidhur

me nderin, sjelljet dhe seksualitetin. Jeta në Kosovë është përshkruar në

realitetin e saj mizor social dhe politik.

 

Rëndësi të veçantë i kam kushtuar formave speciale të shtypjes së

femrave në Kosovë. Në shoqërinë e këtushme femrat janë të prekura

përgjithësisht më shpesh se meshkujt nga papunësia, dhuna familjare

dhe poshtërimi seksual. Në rast se femrat nuk do të kenë të drejta të

barabarta dhe nuk do të kuptohen si pjesë e shoqërisë në zhvillimet

sociale, nuk do të ketë ndryshim vendimtar të rrethanave. Personazhi

im, Albana Z., është shembull i shtypjes dhe poshtërimit, mirëpo edhe

shembull i rebelimit dhe i së drejtës për identitetin e vet seksual dhe për

liri shoqërore.

 

Max Brym

 

Albana është shtrirë në divanin e saj e zhytur në mendime. Ajo tani

është 40 vjeçe dhe jeton në një banesë tridhomëshe në Prishtinë. Janë

shumë burra që ndjehen të tërhequr prej saj. Ajo është një bjonde

shtatselvi e rritur në një fshat afër Gjakovës. Shpesh e kujton fëmijërinë

e saj. Ajo dashuronte atëbotë bimësinë dhe faunën që rrethonte fshatin

e saj. Kënaqej duke luajtur me kafshët dhe bëhej pikë e vrer nëse do t’i

ngordhte një mace apo një lepur. Nëna e saj ishte shumë e mirë, si me

të, si me të tjerët, vëllezërit e motrat. Në shkollë Albana binte në sy për

nxënie të shpejtë. Në atë kohë lexonte romane aventureske, por edhe

shumë libra të popullarizuar historikë. Akoma s’i kishte mbushur të

gjashtëmbëdhjetat kur mësoi t’i donte romanet e përkthyera të francezit

Balzak. Në vitet nëntëdhjetë nisi të studionte gjermanistikën në sistemin

e atëhershëm shkollor paralel.

 

Kishte probleme me babain e saj, Ademin, dhe me të vëllain, Agronin.

Ajo vazhdimisht refuzonte të martohej me burra që ia propozonin ata.

Shpeshherë shkonte në Gjakovë për të përzgjedhur vetë ndonjë burrë.

I vëllai e ndiqte shpesh, mirëpo asnjëherë s’i ra dot në gjurmë. Albana

gjithmonë donte që vetë të vendoste se kë do të donte, ç’do të mësonte

dhe ç’do të mendonte. Nëna i thoshte shpesh: “Ti je kaq ndryshe nga

unë, mirëpo bëj jetën tënde.” Me babain nuk diskutonte, rebelohej.

Vëllain, Agronin, nisi ta urrente si vajzë e re për shkak të përndjekjes

dhe vëzhgimit të vazhdueshëm. Ai donte të vendoste se çfarë i lejohej

të bënte apo të mos bënte Albana. Çmenduria e kontrollit shkonte aq

larg sa e pyeste edhe se mos masturbonte. Natyrisht që ajo masturbonte,

ashtu si djemtë. Për meshkujt ishte gjithçka e lejueshme, për femrat, si

duket, asgjë fare.

 

Atëbotë u bë e rrezikshme vetëm kur rrugët u mbushën me çetnikë

serbë. Qysh përpara vitit 1999 shumë vajza shqiptare u dhunuan

prej tyre. Prandaj në vitet 90 Albana ndjehej kryesisht e lumtur kur

shoqërohej nga një burrë shqiptar, qoftë ky dhe vëllai i saj, Agroni.

 

Kur ishte afër nënës së saj të dashur, përherë ishte shumë e lumtur,

ngase ajo s’çante kokën për thashethemet e fqinjëve për jetën e pavarur

të Albanës. Mirëpo më pas erdhi ajo ditë e mallkuar e prillit 1999.

Gjashtë çetnikë hynë me forcë në shtëpinë e tyre, morën Arionën 10-

vjeçare, e përdhunuan, dhe më së fundi e vranë. Pastaj e përdhunuan

 

Albanën para syve të s’ëmës. Janë skena që i rishfaqen për çdo natë

nëpër ëndrra. “A do të mund të jem vallë ndonjëherë sërish normale?” –

pyet veten ajo. “Po, më duhet, kam një djalë 12 vjeç. Mirëpo unë po ua

shes trupin tim të tjerëve që të mund ta ushqej atë. Unë e dua atë ashtu

si dhe mikun tim. Mirëpo që të dy më duhet t’i gënjej. Nuk mund t’u

them atyre se me ç’punë merrem në fakt. S’di se si, por më duhet të dal

nga kjo gjendje.” Dhe ndez edhe një cigare tjetër.

 

Tekstin e librit “Faj pa faj” të autorit Max Brym, mund ta porositni tani edhe në gjuhën shqipe. Thjesht dërgojeni emrin, mbiemrin dhe adresën tuaj dhe për vetëm 8 Euro do ta merrni komplet tekstin e përkthyer në shqip.

 

porositni   redaktion@kosova-aktuell.de

 

Prozess in Hamburg – Teilerfolg für Kosova- Aktuell

Januar 11, 2013

von Agron Sadiku am 11.01.2013

Vollbild anzeigenGestern scheiterte im Wesentlichen der Angriff der Presseagentur AFP gegen Max Brym und Kosova – Aktuell, vor dem Amtsgericht in Hamburg. Ursprünglich wollte die Agentur AFP von Herrn Brym mehrere tausend Euro wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung und der Benützung von „ geistigen Leistungen“ der AFP.

Herr Brym konnte ohne Rechtsanwalt nachweisen, dass „ viele beklagte Artikel auf Kosova Aktuell nicht das geringste mit der AFP zu tun hätten“. Herr Brym erklärte auf witzige Weise: „ Die Agentur benützt nach meinem Eindruck geistige Leistungen von Kosova – Aktuell zum Rohstoffreichtum Kosovas, um selbst ein paar vernünftige Artikel schreiben zu können“. Das Gericht verwarf die meisten beklagten Artikel und kam Max Brym entgegen. Letztendlich blieb nur übrig, dass Kosova-Aktuell, ungefragt die AFP zitierte. Das war nach Meinung des Gerichts nicht legitim Die beiden Parteien kamen zu einem Vergleich. Für Max Brym bedeutet dies eine Kostenbelastung von 1.300 Euro. Die Rechtsanwaltskanzlei „KSP Dr. Seegers, Dr. Frankenheim“, klagt in letzter Zeit häufig im Auftrag der AFP, besonders gegen linke und progressive Organe im Internet. Offensichtlich will nach unserem Eindruck die Agentur AFP nicht nur die Presse und Informationsfreiheit im Internet vollständig profitorientiert gestalten, sondern besonders linke Organe mit Kosten überziehen. Der Teilerfolg gestern in Hamburg war auf die Schwäche des Klägers und der geschickten Prozessführung von Max Brym zurückzuführen. Dennoch ist es notwendig an Kosova- Aktuell zu spenden. Solidarität mit Max Brym und Kosova Aktuell.

Spenden BITTE schnell an folgendes Konto
Spenden für Kosova-Aktuell:
Postbank München
BLZ 70110088
Konto 47158890
Empfänger: Sanders
Verwendungszweck: ‚Kosova‘

Prozess gegen Max Brym- Die Solidarität wächst

Januar 7, 2013

von Genc Mustafa am 07.01.2013

Vollbild anzeigenIch möchte Max Brym und der gesamten Kosovo aktuell Redaktion meine volle Unterstützung in seinem Kampf gegen die unglaubliche AFP Klage mitteilen. Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich Teil der Kosovo-News Redaktion und stehe voll hinter Euch. Wenn es irgendetwas gibt was wir machen können um Euch zu Unterstützen,

sei es Veröffentlichungen auf unserem Portal, etc, dann lasst es uns wissen. Wir stehen zu Euch.

 

Viel Glück und Grüße

 

Willi Pfaff

 

Artikel in Scharf Links unter http://www.scharf-links.de/45.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=31586&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=2143041a59

 

Soliaufruf auf Trend Online http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

 

Kosovo News http://www.kosovo-news.com/2013/01/kosova-aktuell-in-gefahr/

 

Kommt zu dem Prozess am Donnertag den 10 Januar Prozessbeginn 11 Uhr Zivilabteilung Amtsgericht Hamburg Zivilabteilung Sievekingplatz 1,

 

Zu den Angriffen auf die Meinungsfreiheit und Max Brym weiterlesen unter

http://kosova-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2137:prozess-gegen-max-brym-und-kosova-aktuell-in-hamburg&catid=8&Itemid=114

 

 

Lässt die Albright Gruppe die Finger von der PTK?

Januar 6, 2013

Vollbild anzeigenDie PTK „ Post und Telekommunikation“ ist das rentabelste öffentliche Unternehmen Kosovos. Im Februar soll gegen den Widerstand der Arbeiter, die PTK zu 75 % privatisiert werden. Die Arbeiter der PTK drohen mit einem unbefristeten Streik. Als heißer Favorit für die Privatisierung galt bis dato, die Albright Capital Management LLC. Das Unternehmen repräsentiert durch die ehemalige US Außenministerin Madeleine Albright galt bis jetzt als heißer „Privatisierungsanwärter.“. Alle Widerstände gegen die Privatisierung wurden von der Regierung Thaci, als  „Antiamerikanismus“ denunziert. Jetzt schreibt die Tageszeitung „“Zëri”: Nach unseren Quellen hat sich das Unternehmen der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright, aus dem Rennen um die Privatisierung von Post und Telekom des Kosovo (PTK) zurückgezogen.“ Nach den Quellen der Zeitung  hat sich  die  Albright Capital Management LLC wegen „ Unstimmigkeiten“ aus dem Privatisierungspozess zurückgezogen. Eine ähnlich schwammige Begründung gab es vor einiger Zeit von der deutschen „ Telekom“. Die Zeitung  „“Zëri” hat einen Brief mit zwei Fragen an die  Albright Capital Gruppe geschrieben, aber noch keine Antwort erhalten.  Auf der anderen Seite, erklärten   Beamte des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung (MED),  dass sie  bisher keinen Hinweis auf Rückzug aus dem Rennen eines vorqualifizierten  Konsortiums für die Privatisierung der PTK erhalten hätten. Wie dem auch sei, der Kampf gegen die Privatisierung des rentablen öffentlichen Unternehmens PTK muss fortgesetzt werden. Das korrupte Management der PTK sollte davongejagt werden. Wahl der Firmenleitung durch die Arbeiter selbst. Die PTK muss öffentlich bleiben. Letzteres unter Arbeiterkontrolle der Geschäftsbücher und des Produktionsprozesses.

http://de.wikipedia.org/wiki/Albright_Stonebridge_Group

Botschafter Akan Ismaili hat mehr Geld als US Präsident Obama

Januar 1, 2013

Botschafter Akan Ismaili hat mehr Geld als US Präsident Obama

von Max Brym am 01.01.2013

Vollbild anzeigenKosovas Botschafter in den USA , Akan Ismaili, hat mehr Geld als US Präsident Obama. Dies berichtete die Zeitung „Zeri“ in ihrer Ausgabe vom 31. Dezember 2012. Nach den Angaben der Zeitung verfügt Ismaili über ein Geldvermögen von 7, 5 Millionen Euro. US Präsident Obama hingegen hat „nur“ ein Geldvermögen von 5,5 Millionen Euro. Neoliberale Propheten wie der

Geschäftsmann und PDK Abgeordnete Berat Buzhala, wird dies sicher als progressive Realität darstellen. Der Herr Botschafter hat auf Banken in Kosova rund 135.000 Euro deponiert. Auf slowenischen Konten befinden sich 3,5 Millionen Euro und in den USA 4 Millionen Euro. Gemacht hat der Herr Botschafter das Geld hauptsächlich durch den Kauf und den Verkauf von Aktien der slowenischen Telefongesellschaft IPKO. Für die Gesellschaft IPKO wird in Kosova massiv Reklame betrieben. Ob der Herr Botschafter die Interessen der armen Massen in Kosova auf diplomatischem Parkett vertritt, darf zurecht in Frage gestellt werden.

 

Arm und reich in Kosova

 

Die Zeitung „Zeri“ erstellte eine Rangliste über die reichsten politisch tätigen Personen Kosovas, in ihrer Ausgabe vom 31. Dezember. Diese Angaben sind mit Sicherheit unvollständig. Die Angaben waren zum Teil freiwillig und erfassen nicht das Sachvermögen der befragten Personen. Dennoch hier die Rangliste

 

Platz 1 Akan Ismaili Geldvermögen 7, 5 Millionen Euro

 

Platz 2 Behhgjet Pacolli stellvertretender Ministerpräsident Kosovas. Geldvermögen in Kosova 3,7 Millionen Euro. Der Multimillionär Pacolli machte keine Angaben zu seinen sonstigen weltweit vorhandenen Vermögenswerte. Real betrachtet dürfte Botschafter Ismaili nur ein kleines Licht gegenüber dem Multimillionär Pacolli sein.

 

Platz 3 Ramiz Kelmendi Abgeordneter der AAK mit einem Geldvermögen von 2,9 Millionen Euro. Kelmendi ist Eigentümer der Supermarktkette „ ETC“

 

Platz 4 Blerim Shala stellvertretender Vorsitzender der AAK Geldvermögen in Kosova 220.000 Euro.

 

Platz 5. Xhavid Haliti PDK Abgeordneter und stellvertretender Parlamentspräsident. Geldvermögen 160.000 Euro. Keine Angaben speziell zu seinen Grundstückswerten im Gebiet Peja.

 

Die geschönte Liste welche sich beliebig fortsetzen ließe macht nur den schreienden Gegensatz zwischen arm und reich in Kosova deutlich. Ministerpräsident Thaci gab an, für seine neue Villa mit 700 qm. Wohnfläche 220.000 Euro investiert zu haben. Schulden musste der Ministerpräsident deshalb nicht machen.

 

Benzin und Parteien

 

Der Benzin Millionär Ibrahim Bucaliu, wird bis auf Pacolli, über das bescheidene Einkommen der meisten Politiker nur lachen können. Im Jahr 2012 wurden 433 Millionen Liter Öl und Benzin nach Kosova. importiert. Die größte Gesellschaft ist „ Hip Petrol“. Diese Firma gehört Ibrahim Bucaliu. Was an dem Benzin verdient wird macht die Importsteuer klar. Nach offiziellen Angaben wurde für Öl und Benzin durch die Gesellschaften „ Hip Petrol“ Mamidoil Kosova „ Al Petrol und „ Albapetrol 225 Millonen Eura Zoll entrichtet. Der Benzinimport ist zur wichtigsten Einnahmequelle des kosovarischen Staates geworden. Nach Angaben der Organisation „ Konsumatori“ sind die Benzinunternehmen mit ihren Spenden die wichtigsten Einnahmequellen der Parteien. Besonders enge Beziehungen soll es nach Angaben der Organisation „ Konsumtori“ zwischen Ibrahim Bucaliu und dem Abgeordneten der PDK Berat Buzhala geben. Welch ein Wunder, dass Buzhala besonders eifrig seinen Parteifreund Jakub Krasniqi attackiert. Krasniqi hat sich vor einiger Zeit für bestimmte soziale Rechte eingesetzt. Ein rotes Tuch ist für Buzhala der Vorsitzende der VV Albin Kurti. Stets warnt Buzhala vor „Chavez Methoden in Kosova“. In Deutschland gibt es den Spruch: „Wessen Brot ich ess“- dessen Lied ich sing.“ Außerdem ist Buzhala nach Angaben der Organisation COHU selbst Unternehmer und mit serbischen Kapitalisten verbunden.

 

Kosovarische Besonderheiten Tankstellen Botschafter Minister

 

Kosova hat mehr Minister als beispielsweise China. Der kosovarische Botschafter in den USA hat mehr Geld als der US Präsident. Zudem verfügt Kosova über 1000 Autotankstellen. Eine türkische Zeitung schrieb kürzlich: „Die Türkei hat für 70 Millionen Einwohner 1381 Tankstellen, Kosova hat für 2 Millionen Einwohner 1000 Tankstellen.“ Welch ein Fortschritt, oder ist da etwas faul ?

München-Auch Albaner und Albanerinnen müssen Stürzenberger stoppen

Dezember 30, 2012

von Agron Sadiku am 30.12.2012

Vollbild anzeigenIn München treibt gegenwärtig, die Islamophobie der rassistischen Partei „- Die Freiheit“ ihr Unwesen. Unter der Führung des umgedrehten „ Salafisten“ Stürzenberger wird oft dreimal die Woche, gegen den Bau einer Moschee in München gehetzt. Der ehemalige Pressesprecher der Münchner CSU Michael Stürzenberger, versucht auf den Straßen Münchens Unterschriften—- Foto Der Nationalist Stürzenberger———

gegen den Bau einer Moschee zu sammeln. Herr Stürzenberger nimmt sich Blochers rassistische Partei aus der Schweiz zu einem seiner Vorbilder. Stürzenberger beruft sich auf Thilo Sarrazin indem er bemerkte: „ Die muslimischen Albaner haben in Kosova den Serben, durch ihre hohe Geburtenrate ihr Land gestohlen.“ Objektiv stellt Stürzenberger den massiven Morden an den Albanern in Kosova und den Muslimen in Bosnien, ein positives Zeugnis aus. Prinzipiell erklärt er Menschen aus Ländern in denen die muslimische Religion eine wichtige Rolle spielt den Krieg. Seine Darstellung des Islam trifft sich mit der Interpretation von islamischen Fundamentalisten. „ Die Freiheit“ erklärt dem Islam zur fanatischen bedrohlichen Angelegenheit. Diese Interpretation trifft sich mit der Interpretation der reaktionären islamistischen Salafisten in Ägypten. Eigentlich hat Stürzenberger einen salafistischen Orden verdient. Statt sich mit den Massen in Ägypten, die egal welchen Glaubens gegen die Salafisten kämpfen – erklärt er jeden Muslim zum Bruder von Bin Laden. Dieser Irrsinn geht bis zur Rechtfertigung der barbarischen katholischen Kreuzzüge im Mittelalter. Gegen diesen Herren wird nun zunehmend demonstriert. Der so genannten „ Freiheit“ geht es nicht um Glaubensfragen, sondern um rassistische Diskriminierung von Emigranten in Deutschland. Auch die Albaner und Albanerinnen sollten an den Widerstandsaktionen gegen Stürzenbergers Hetze friedlich teilnehmen. Die rassistischen Hetzer der „ Freiheit“ erklärten den deutschen Juden Marian Offman, CSU Stadtrat in München, zum „ jüdischen Verräter“ weil letzterer für religiöse Toleranz eintritt. Seitdem dies Stürzenberger in diesem Stil geschrieben hat bekommt Offman unzählige Drohmails. Auch der Herausgeber von Kosova Aktuell Max Brym wurde gestern auf dem Rotkreuzplatz zum „ jüdischen Verräter erklärt. Der angebliche Judenfreund Stürzenberger will bestimmen wer Jude ist. Solche Leute gab es schon mal in Deutschland. Max Brym erklärte in einer kurzen Stellungnahme : „ In München steigen die Mietpreise enorm an, ab März 2013 erhöhen die Stadtwerke die Strompreise um 12,6%. Von all dem will die rassistische Freiheit nichts wissen. Diese Figuren wollen nachträglich im Stil der Kreuzritter den Islam ausrotten. Ich bin für Religionsfreiheit, Religion ist eine zu respektierende Privatangelegenheit. Entscheidend ist aber der Widerstand von allen einfachen Leuten gegen die forcierten sozialen Grausamkeiten in Deutschland. Genau davon lenkt Stürzenberger ab, er will die Menschen spalten, diskriminieren und gegeneinander aufbringen. Das ist im Interesse des Profits von Banken und Konzernen.“

 

Kommt zu folgenden Treffpunkten – leistet Widerstand gegen die so genannte „ Freiheit“ in München

11. Januar 2013

Infostand der ultrarechten DF

Die ultrarechte Splitterpartei „Die Freiheit“ will die Serie ihrer antimuslimischen Infostände bzw. ihre Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren gegen das „Zentrum für Islam in Europa“ (ZIE-M) fortsetzen.

Diesmal am Kurfürstenplatz in Schwabing von 12 bis 17 Uhr

 

PS: Über weitere Aktionen der sogenannten „ Freiheit“ halten wir unsere Leserinnen auf dem laufenden. Wir BITTEN auch um die Zusendung über Termine der schlecht getarnten Faschisten, um die Öffentlichkeit zu informieren. Salafisten Salafisten

Was Bogdan Bogdanovic zu Kosova sagte

Dezember 28, 2012

von Ilir Berisha am 28.12.2012

Vollbild anzeigenKürzlich hat der Student Rron Gjinovci, aus Prishtina, einen Text Bogdan Bogdanovic vom 21. September 1990 in das internationale Netz gestellt. Bogdan Bogdanovicv war bis 1987 Bürgermeister in Belgrad. Bogdanovic wurde von Milosevic gestürzt, im Jahr 1992 suchte Bogdan Bogdanovic um politisches Asyl in Wien nach. Herr Bogdanovic war der bekannteste —– Foto Bogdan Bogdanovic——-

Architekt in Ex- Jugoslawien und ein wahrer serbischer Internationalist. Bedingungslos unterstützte Bogdanovic das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Hier der kurze Text von Bogdan Bogdanovic.

Dokumentation Bogdan Bogdanovic
«Repression, Apartheid, Faschismus wird in Kosovo angewandt, das ist etwas, was das serbische Volk, unsere Kinder und Enkel, belasten wird. . Es hilft kein beten wir müssen unserer nationalen Verantwortung gerecht werden. Wir müssen uns gütlich mit den Albanern einigen, Vereinbarungen treffen und auch eine Trennung akzeptieren. Wir haben dann das Recht, von den Albanern zu verlangen kulturelle Objekte zu schützen. Letzteres kann nur funktionieren wenn wir uns freundlich voneinander trennen.“

PS: Bogdan Bogdanovic blieb bis zu seinem Lebensende Sozialist. Ganz im Gegensatz zu Milosevic, oder heute Dacic, die sich nur Sozialisten nannten und nennen um ihren wütenden Chauvinismus zu tarnen.

Text in Albanisch

Bogdan Bogdanovic, 21 shtator 1990

«Represioni, aparteidi, fashizmi që po zbatohet në Kosovë, kjo është diçka që populli serb, ne serbët, fëmijët dhe nipërit tanë do ta mbajnë në ndërgjegje. Kjo nuk falet dhe herdokur për këtë duhet dhënë përgjegjësi nacionale. Me kohë është dashur të bëjmë marrëveshje miqësore për ndarje me shqiptarët dhe të shihet se në çfarë mase mund të ruhet prania jonë atje. Ne kemi pasë të drejtë që të kërkojmë prej shqiptarëve, dhe duke i njohur shqiptarët, këtë do ta merrnin, që ata, me një ndarje miqësore, t’i ruajnë përgjithmonë përmendoret tona. Ata këtë edhe e kanë bërë: rugovasit e kanë ruajtë patriarkanën e pejës dhe e kanë konsideruar vend kulturor të tyre»

Warum entschuldigt sich Adem Grabovci bei Ramush Haradinaj ?

Dezember 26, 2012

von Kastriot Zeka am 26.12.2012

Hin und wieder finden auch blinde Hühner ein Korn, vor allem dann wenn sie von ihren eigenen negativen Eigenschaften ablenken wollen Adem Grabovci jetzt Fraktionsvorsitzender der PDK, hatte vor ein paar Jahren  einen offenen Brief an Ramush Haradinaj geschrieben.  Heute in der Tagespresse entschuldigt sich Grabovci für diesen älteren Brief, „ beim Volk und bei Ramush

Haradinaj“ Der Brief enthielt damals einige Wahrheiten. Aus diesem Grund publizieren wir aus dem Brief einige Auszüge. „

 

Dokumentation – Offener Brief an Haradinaj in Auszügen –

 

„Wer hat das Bild der UCK nach dem Krieg beschädigt, wer hat mit  Forderungen, und Drohungen,  einen Gewinn für seine  persönlichen Interessen erzielt?
2. Ramush, woher stammt dein  enormer  persönlicher Reichtum?
– Ein Haus im Wert von mehreren Millionen in Prishtina
– Eine Zwei-Etagen-Wohnung in Prishtina,
– Ein Apartment in Prizren,
– Ein Apartment in Tirana
– Eine  Unterkunft in Durres
– Eine Villa in Durres, Brezovica
– In Dukagjini Grundstücke im Wert von mehreren Millionen.
– Land in Miradi,
– Zwei Übersee Villen  in Monte Carlo und in Dubai.
3. Ramush hat im  Namen des Krieges viel Eigentum  erworben:
–  Ein Haus in Peja
– Eine  Residenz in Prizren
– Land und eine  Gärtnerei in  Dragodan
– Tankstellen und vieles mehr.
4. Ramush, Sie persönlich steuern  Glücksspiel und das  Casino Geschäft!
5. Erpressung und Schutzgelderpressung von Unternehmen sind  mit Ihrem Namen verbunden. Sie erwähnten ihre  Hilfe für  lokale Unternehmen. Dokumentieren Sie auch die Spende dieser Firmen —

6. Mit Ihren Fonds für Den Haag  kauften Sie Land und Boden für persönliche Zwecke. Ist das richtig?
7. Sind Sie am  Schmuggel von Waren aus Serbien im Norden des Kosovo und in vielen anderen Ländern beteiligt. ?

Es gibt noch  viele andere Fragen, die ich in der Debatte direkt mit Ihnen und dem öffentlichen Interesse zu diskutieren gedenke. —-Ich lade Sie ein zu einer  Bürgerdebatte. Wenn Sie nicht reagieren—– werde ich bis zum Ende der Woche warten, dann—- nach Ablauf dieser Zeit wird die Justiz eingeschaltet.

Adem Grabovci, Stellvertretender Minister für Verkehr und Kommunikation und Vorsitzender des PDK  Niederlassung in Peja „

 

Nachbetrachtung-

 

Der ehemalige Kriegsheld Ramush Haradinaj (Vorsitzender der AAK) beantwortete die Fragen damals nicht. Nach dem legitimen Freispruch in Den Haag, will Ramush Haradinaj Premierminister werden. Die PDK von Hashim Thaci und die AAK verhandeln derzeit über eine neue Regierungskoalition. Die „ Internationalen“ in Kosova unterstützen ziemlich offen diese neue Option. Genau in diesem Moment entschuldigt sich Herr Grabovci. Ganz nach dem Motto: „ Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“.

 

Serbien und Kosova- Wikipedia übernimmt manipulierte Zahlen

Dezember 25, 2012

von Ilir Berisha am 25.12.2012

Vollbild anzeigenWohlwollend zitiert die Plattform Wikipedia serbische Zahlen über die Zahl vertriebener Serben aus Kosova. Nach neuesten  serbischen Angaben wurden 240.000 Serben aus Kosova im Jahr 1999 gewaltsam vertrieben. Diese Zahlen sind ein schlechter Witz sowie manipulativ. Die Plattform Wikipedia ist oftmals  keineswegs neutral. Es mangelt der angeblich objektiven Seite

häufig an Objektivität. Selbst viele deutsche „ Linke“ bekunden selbstherrlich ihr „Wikipediawissen“ Auch deutsche Rechte und Rassisten wie Thilo Sarrazin und Rolf Oschlies arbeiten mit Zahlen aus Belgrad Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir einen Artikel aus Kosova Aktuell vom September 2009.

 

Dokumentation –

Die chauvinistische serbische Regierung manipuliert die statistischen und demografischen Daten Kosovas. Gegenüber der Weltöffentlichkeit  spricht die serbische Regierung von 200.000 serbischen Vertriebenen, aus Kosova. Wenn diese Zahl stimmen sollte gäbe es in Kosova keinen einzigen serbischen Menschen mehr. In der letzten offiziellen  jugoslawischen Volkszählung im Jahr 1991 wurde der albanische Bevölkerungsanteil mit 82% der Bevölkerung Kosovas angegeben Der serbische Bevölkerungsanteil wurde auf 194,190 Menschen (9,9 %) mit sinkender Tendenz benannt. Heute leben in Kosova nach der -European Stability Initiative – ESI 130’000 Serben in Kosova . 75’000 von ihnen leben in dem südlichen Teil des Flusses Ibër, in einem Territorium, dass hauptsächlich von Albanern bewohnt ist. Zu diesem Thema hat die kosovarische Akademie für Kunst und Wissenschaft (ASHAK) eine umfassende Stellungnahme abgegeben

Dokumentation Erklärung der ASHAK zu Manipulationsversuchen der serbischen Regierung

 

Auf dem Balkan ist die statistische und demografische Dimension zu einem Schlüssel für die Lösung von politischen und ethnischen Berichten geworden, mit öffentlichen Tendenzen ihrer Ausnutzung seitens verschiedener Gruppen, insbesondere der serbischen. Die serbische Regierung hat sich schon immer auf internationalen Foren, bei denen wichtige Entscheidungen getroffen wurden, der Verdrehung von Fakten und Tatsachen bedient, beginnend mit der Botschafterkonferenz in London im Jahre 1913 bis heute.

 

An der Schwelle und während der Konferenz von Rambouillet am Anfang des Jahres 1999, erklärten die höchsten Führungspositionen des dritten Jugoslawiens (Serbien und Montenegro) und Serbiens, Herr S. Milosevic und Herr M. Milutinovic, dass die Albaner im Kosovo keine Mehrheit darstellen, sondern nur 40 – 50% der Bevölkerung ausmachen. Damit abstrahierten sie selbst die Bewertung der Institutionen in Belgrad, dass die Albaner im Jahre 1991 rund 82% der Bevölkerung des Kosovo einnahmen.

Dem gleichen Schema folgte vor zwei Tagen auch der serbische Außenminister Vuk Jeremic bei der Versammlung des UN-Sicherheitsrates über die Situation des Kosovo, als er sowohl mit der Zahl der im Kosovo lebenden Serben, als auch mit der Zahl jener Serben, die den Kosovo verlassen und sich in Serbien nieder gelassen haben, spekulierte. Ohne den geringsten Funken von Scham erklärte er in einem der bedeutensten Organen der Welt, dass mehr als 200’000 Serben den Kosovo verlassen haben, und, nach einer sehr argumentativen Widerlegung des kosovarischen Außenministers Skënder Hyseni, zögerte er nicht die nächste Unwahrheit zu verlauten, nämlich dass seine erbrachten Fakten von internationalen Organisationen stammen.

 

Bedenken wir, dass nach den serbisch-jugoslawischen Berichten der offiziellen Registrierung der Bevölkerung im Jahre 1921 nach der Muttersprache – mit all den evidenten Manipulationen – die Albaner im Kosovo 65,8%, die Gruppe der serbokroatischen Sprache 25,9%, der türkischen Sprache 6,3% und andere 2,0% der Bevölkerung ausmachten. Ebenso, entsprechend der offiziellen Registrierung, betrug im Jahre 1948 die Zahl der im Kosovo lebenden Serben; 171,914 und im Jahre 1991; 194,190 (9,9 %), mit sinkender Tendenz des natürlichen Bevölkerungswachstums. Wenn also 200’000 Serben den Kosovo verlassen haben sollen, dann dürfte heute rechnerisch kein einziger Serbe im Kosovo leben!

 

Seit der Milosevic-Zeit, als dieser viele serbische Kommunen gründete, blieben im Kosovo 5 funktionsfähige Kommunen mit mehrheitlich serbischen Bewohnern und 5+1 wurden mit dem Ahtisaari-Plan gegründet (2008).

 

Um exakt zu wissen, wie viele Serben in diesen alten und neuen Kommunen und in anderen Enklaven leben, sollte die serbische Regierung nicht die offizielle Registrierung der Bevölkerung unter internationaler AUFSICHT stören, wo auch die Serben des Kosovo teilnehmen werden, die sich als politische Geisel von Belgrad nicht in die Institutionen des Kosovo integrieren.

 

Was die Manipulation von Zahlen angeht, beziehend auf internationale Organisationen um dem Wunsch Serbiens nachzukommen, betonen wir, dass eine kompetente Organisation (European Stability Initiative – ESI) in einer Analyse bekannt gab, dass in den letzten Jahren immer noch 130’000 Serben im Kosovo leben, 75’000 von ihnen allein in dem südlichen Teil des Flusses Ibër, in einem Territorium, dass hauptsächlich von Albanern bewohnt ist. Laut besagter Organisation haben nur 65’000 Serben den Kosovo verlassen.

 

Das amtliche Serbien und sein Außenministerium können die Realität, dass der Kosovo unabhängig und souverän ist und als solcher von den, aus politisch-diplomatischer und wirtschaftlich-militärischer Sicht, mächtigsten Staaten der Welt anerkannt wurde, nicht wahrhaben wollen, doch die Fakten und Tatsachen sind unbarmherzig gegenüber ihren Spekulationen. Diese Tatsachen können selbst in den offiziellen Berichten von Serbien eingesehen werden, die auch veröffentlicht wurden, an die nicht nur ihre Ausnutzer, sondern auch das ganze Publikum herangehen können.

 

Unterschrieben von dem Akademiker Besim Bokshi.

Dokumentation aus einer Studienarbeit zur Bevölkerungsentwicklung von  von Julia Leib

 

 

 

http://books.google.de/books?id=ep5T_FeYDRQC&pg=PT10&lpg=PT10&dq=Jugoslawische+Volksz%C3%A4hlung+Kosovo+1991&source=bl&ots=_F3MNo0MNb&sig=jB7facB9C3z2MB_mRuf3Vb_VMpg&hl=de&sa=X&ei=DG7ZUNaVOoX2sgaMiYDwCw&sqi=2&ved=0CHMQ6AEwBw

 

Aus Wikipedia  http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Kosovo

 

Laut Informationen des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind nach dem Abzug der jugoslawischen Truppen rund 250.000 Menschen aus dem Kosovo vertrieben worden, wohingegen die Schätzungen des jugoslawischen Außenministeriums sogar eine Zahl von ca. 350.000 nennen. Die Mehrzahl der Vertriebenen bestand aus Serben sowie Roma, Juden, Türken und anderen Minderheitengruppen.[22] F

Kosova- PDK Jakupi ist „out“ Kadri ist „in“-

Dezember 23, 2012

von Agron Sadiku am 23.12.2012

Vollbild anzeigenHeute stehen einige interessante Dinge in der Zeitung „Zëri“. Inneralb der Regierungspartei PDK fingen gegenwärtig so genannte Delegiertenwahlen zum Parteikongress der PDK im Januar statt. Auf jeder Versammlung wird eine Hymne auf das angeblich einfache PDK Mitglied Kadri Veseli gesungen. Kadri Veseli ist mit ziemlicher Sicherheit immer noch Boss des —- Foto Kadri Veseli ——–

Parteigeheimdienstes SHIK. Auf  keiner Versammlung war bis dato Parlamentspräsident Jakub Krasniqi. Verschiedene Analytiker verstehen diese Tatsache nicht. Bekanntlich soll Jakub Krasniqi aus der Leitung der PDK elemeniert werden. Wartet Krasniqi bis zum Parteikongress im Januar?Besonders Adem Grabovci Fraktionsvorsitzender der PDK im Parlament singt auf fast jeder Versammlung das hohe Lied auf Kadri Veseli. Über Krasniqi gibt es  einen öffentlich gewordenen Telefonmitschnitt, eines Gespräches zwischen Grabovci und  Sami Lushtaku: „S. Lushtaku: Ohh dem muss ich mal seine Mutter ficken, ohhh dem muss ich mal auch seine Großmutter ficken diesem Hund. Wieso fickt ihr ihm nicht seine Mutter und stürzt ihn danach … könnt ihr in nicht stürzen oder wo liegt das Problem? A.  Grabovci: Ohh ich schwöre dir, wir wollen nur keinen Skandal daraus machen. Verdienen tut er es  aber …

Telefongespräch unter     http://www.youtube.com/watch?v=EzsCA1Ih6is  Zur Rolle von Jakub Krasniqi verweisen wir auf folgendes Dokument – http://kosova-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2120:offener-brief-an-parlamentspraesident-jakub-krasniqi&catid=13&Itemid=111

PS: Der Aufstieg von Kadri Veseli, wird nach den Aussagen von  gut unterrichteten Kreisen mit Wohlwollen in der deutschen Botschaft und bei bestimmten deutschen Kapitalisten verfolgt. Herr Veseli hat sich mehrmals öffentlich für deutsche Kapitalinvestitionen in Kosova stark gemacht. Die Firma Thyssen Krupp ist an der Privatisierung des Rohstoffgiganten Trepca in Mitrovica  interessiert. Klar bereits zwischen 1941 und 44 wurden die dortigen Rohstoffe durch Thyssen- Krupp ausgebeutet.

 

Buch „ Schuld ohne Schuld“ ein Leben in Kosova“ ein kleines Weihnachtsgeschenk

Dezember 22, 2012

von Genc Mustafa am 22.12.2012

Vollbild anzeigenDer Roman von Max Brym „ Schuld ohne Schuld- Ein Leben in Kosova“ knan noch schnell bis Weihnachten als kleine Gabe bestellt werden.  Unter Amazon.de kann das kleine Büchlein  noch bis zum 24 Dezember ausgeliefert werden. Wir empfehlen unseren Lesern und Leserinnen jetzt noch zuzuschlagen. Das sehr umstrittene Büchlein wurde u.a. von unserer deutschen Leserin

S. H. wie folgt rezensiert: „ Nach dem Lesen des Buches war geschockt, traurig und heiter. Jetzt weiß ich mehr über Kosova. Herr Brym hat eine sehr gewagte Schreibe gar nicht typisch für einen deutschen Standartlinken. Gerade deshalb empfehlenswert.“

 

Bestellungen unter http://www.amazon.de/Schuld-ohne-Leben-Kosova-Kosovo/dp/3868704736/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1356163367&sr=1-1

 

Offener Brief an Parlamentspräsident Jakub Krasniqi

Dezember 19, 2012

von Redaktion u. Max Brym am 19.12.2012

Vollbild anzeigen Sehr geehrter Herr Parlamentspräsident Jakub Krasniqi, wir erlauben uns Ihnen einen offenen Brief zu schreiben. Wir sind die Redaktion von Kosova- Aktuell. Unsere Internetzeitung erscheint in Deutschland in deutscher Sprache. Wir haben täglich einige tausend Leser und Leserinnen auch aus Kosova. Herr Parlamentspräsident, Sie haben in Kosova nach wie vor einen  —– Foto Jakub Krasniqi——

guten Ruf. Besonders ihre Rede im Parlament im Oktober dieses Jahres hat einigen Eindruck hinterlassen. Sie wandten sich in scharfen Worten gegen bestimmte Aspekte des Privatisierungsprozesses in Kosova. Wir vermissten allerdings, dass Sie den Privatisierungsprozess bezüglich der Reichtümer Kosovas grundsätzlich ablehnten. Völlig zurecht verwiesen Sie allerdings auf die Tatsache, dass dieses Parlament , „ keine Legitimation besitzt“. Sie hatten völlig Recht darauf hinzuweisen, dass „ einige Abgeordnete nur durch massive Wahlfälschungen im Parlament seien“. Im November dieses Jahres wiesen Sie Innenminister Bajram Rexhepi zurecht, welcher anlässlich der Privatisierung der Verteilstation der KEK, Polizei in das Parlamentsgebäude holte. Abgeordnete der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( VV) wurden vor dem Parlament bei einer Demonstration geschlagen und auch auf dem Gelände des Parlaments kam es zu gewaltsamen Maßnahmen der Polizei gegen gewählte Abgeordnete von VV.

Als guter Demokrat unterbrachen Sie die Parlamentssitzung und setzten gegen Innenminister Rexhepi, den Abzug der Polizei durch. Dafür zollen wir Ihnen Respekt und Anerkennung. Dennoch müssen Sie jetzt entschiedener handeln, Sie könnten der Bevölkerung und den armen Massen Kosovas noch viele nützliche Dienste erweisen.

 

Handeln Sie Herr Parlamentspräsident – Spalten Sie die PDK

 

Ihre Partei die PDK mit Hashim Thaci an der Spitze kann objektiv nicht mehr Ihre Partei sein. Gegenwärtig wird daran gearbeitet, Sie aus dem Präsidium der PDK zu verdrängen. An Ihre Stelle soll die dunkle Gestalt Kadri Veseli treten. Ihr etwas seltsamer innerparteilicher Bündnispartner Fatmir Limaj, wurde von der EULEX nicht wegen Korruption, sondern wegen seiner positiven Rolle als UCK Kämpfer ins Gefängnis gesperrt. Kürzlich tauchten öffentlich Telefonate auf in dehnen Sie nicht nur beleidigt wurden. Hashim Thaci bezeichnete Sie als „Bandit“, Sie wurden Jakubowski genannt und Ihnen und ihrer Familie wurde Gewalt angedroht. Sami Lushtaku Bürgermeister in Skenderaj, sowie PDK Fraktionschef Adem Grabovci unterhielten sich darüber wie man am“ besten ihre Mutter ficken könnte“. Lushtaku nannte Sie einen „ Hund“ den man „ fertig machen müsste“. Adem Grabovci war mit Lushtaku einer Meinung er meinte nur, dass man Sie „ eleganter ausschalten sollte“. Lushtaku lachte und nannte Grabovci einen „ Diplomaten“. Wenn heute Grabovci in der Presse erklärt: „Ich schätze die Arbeit von Jakub Krasniqi“ so ist das nur ein Ausbund an Verlogenheit.

Sehr geehrter Herr Parlamentspräsident,

Sie haben noch Anhänger innerhalb der PDK, viele einfache Mitglieder hegen tiefe Sympathie für Sie. Oft ist von unzufriedenen Mitgliedern der PDK zu hören: „ Aber es gibt ja noch Jakub Krasniqi“. Jetzt müssen Sie allerdings Ihrer Verantwortung gerecht werden. Spalten Sie mit einem großen Knall die PDK. Viele einfache Mitglieder der PDK werden Ihnen folgen. Reihen Sie sich ein in den Widerstand gegen die Privatisierung der PTK, der KEK und von Trepca. Verweigern Sie sich offen den so genannten Verhandlungen mit dem serbischen Nationalisten und Faschisten. Wir wissen dass Sie für die sozialen und nationalen Interessen der einfachen Menschen Kosovas im alten Jugoslawien längere Zeit im Gefängnis saßen. Zeigen Sie jetzt auch im fortgeschrittenen Alter, dass noch Feuer in Ihnen steckt. Lassen Sie sich nicht einfach ausschalten und in Pension schicken. Das Volk lebt in Armut und Elend. Eine kleine Schicht dagegen wird immer reicher. Treten Sie dieser Entwicklung mit Taten entgegen. Wir hoffen sehr dass der Name Jakub Krasniqi positiv in die Geschichtsbücher eingeht. Handeln Sie jetzt Herr Parlamentspräsident.

 

Mit Hochachtung Redaktion Kosova-Aktuell

 

I.A. Max Brym Herausgeber

 

Thaci unterzeichnete in Brüssel ein Dokument der Schande

Dezember 6, 2012

von Max Brym am 06.12.2012

Vollbild anzeigenDer serbische Chauvinist Ivica Dacic, früher Pressesprecher von Slobodan Milosevic und Hashim Thaci, haben sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Brüssel auf ein Abkommen geeinigt. Die so genannten Verhandlungen zwischen Kosova und Serbien fanden unter der Kontrolle der EU statt. Alle Beteiligten zeigten sich nach der Unterzeichnung des Abkommens——– Bild Max Brym——-

zufrieden. Wenn alle zufrieden sind ist in der Sache etwas oberfaul. Was wurde nun in diesem Dokument der Schande und des Verrats unterzeichnet?  Die Grenzübergänge in Jarinje und Merdare sollen schon ab kommendem Montag von der serbischen und kosovarischen Polizei gemeinsam. kontrolliert werden, Konculj und Brnjak dann ab Jahresende. Damit hat Belgrad sein Ziel erreicht, Kosova unter Kontrolle zu behalten. Was ist das für eine Grenze, die gemeinsam unter der Kontrolle der EULEX verwaltet wird?  Es ist keine Grenze sondern ein schlechter Witz. Der Wiener „Standard“ schreibt: „ Serbien erkennt die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. Statt von einer Grenze spricht man von einer „administrativen Trennlinie“ und “ statusneutralen Übergängen“. In der nun ausgehandelten Kompromisslösung verzichtet Prishtina auf Staatssymbole an den Grenzposten.“ Ergo nicht einmal die von dem Finnen Ahtisaari festgelegte Fahne Kosovas darf an der „ Grenze“ gezeigt werden. Der chauvinistische serbische Staat kann einen absoluten Erfolg verbuchen. Die genannten Grenzpunkte sind tatsächlich nur „statusneutrale Übergänge“. Um genauer zu sein, es sind weiterhin Orte, die  Serbien benützen kann, um  Kosova zu  kontrollieren  und ökonomisch zu schaden. Das kommt auch klar in dem Abkommen zum Ausdruck. Der österreichische „Standart“ schreibt: „Vereinbart wurde auch, dass Serben aus dem Nordkosovo bestimmte Waren zollfrei aus Serbien einführen können und keine Autokennzeichen aus dem Kosovo brauchen, die man dort ohne Staatsangehörigkeit nicht bekommen kann.“  Hashim Thaci hat sich dem serbischen Chauvinisten Dacic auf ganzer Linie unterworfen. Dies belegt auch die Einrichtung von Kontaktbüros in Belgrad und Prishtina. Zuerst verzichtet Hashim Thaci auf die souveräne Grenzkontrolle und dann will er mit einem Staat Kontakte pflegen, welcher Kosova als Bestanteil Serbiens definiert. Das Serbien momentan von offenen Mördern und Faschisten wie Dacic (enger Mitarbeiter von Milosevic) und dem Tschetnik Nikolic (Staatspräsident Serbiens) regiert wird spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr. Aber der Verrat von Thaci geht noch weiter. Direkt werden in dem Abkommen die Ansprüche des serbisch orthodoxen Klerus in Kosova anerkannt. Es  wurde eine multiethnische Polizeieinheit  Kosova  beschlossen, die „serbisch-orthodoxe Kulturdenkmäler und Kirchen beschützen soll“. Damit wird der feudale und nationalistische Anspruch der serbischen Kirche auf  Kosova unterstützt. In Kosova gibt es in der Realität keine serbischen orthodoxen Kirchen. Es gibt orthodoxe Kirchen und Baudenkmähler. Diese Einrichtungen müssen bewahrt und beschützt werden, gleichzeitig aber allen Gläubigen und Ungläubigen unabhängig von ihrer Nationalität frei zugänglich sein. Jede andere Haltung teilt Kosova auf in kirchlich nationale Sonderzonen. Letzteres hat Hashim Thaci in Brüssel unterschrieben.

 

Ausblick

In Prishtina wird offen  von einer neuen Koalitionsregierung  zwischen Hashim Thaci und Ramush Haradinaj gesprochen. Die Koalition PDK, AAK wird kommen, denn die EU wünscht sich eine stabile Regierung in Prishtina. Die Regierung Thaci – Pacolli ist. schwer angeschlagen. Die Mafia in Kosova hat das Recht des Volkes auf Selbstbestimmung nun auch offiziell  abgeschrieben. Diese Herrschaften unterwerfen sich bedingungslos der EU und dem serbischen Staat. Solange ihre Brieftasche gefüllt ist,  ist alles in Ordnung. Daneben nimmt die Verarmung der breiten Massen in Kosova sogar noch dramatisch zu. Der Privatisierungsprozess – ebenfalls von der EU und den USA gewünscht- kostete bis dato 76.000 Arbeitsplätze. Dieser Prozess in Kombination mit der Unterwerfung unter den serbischen Staat soll weitergehen. Dafür wird Stabilität benötigt. In Wahrheit benötigt Kosova die Instabilität, sprich eine Massenbewegung für soziale und nationale Rechte.

 

Kosovas Robin Hood -Sami Lushtaku-

Dezember 5, 2012

von Arbana Xharra am 05.12.2012

Vollbild anzeigenVor einigen Tagen schrieb Arbana Xharra, in der Zeitung „ Zeri“ einen Kommentar zum PDK Bürgermeister von Skënderaj, Sami  Lushtaku. Der Artikel hatte die ironische Überschrift – Robin Hood Lushtaku-. Wir geben den Artikel für unsere deutschsprachigen Leser und Leserinnen in Auszügen wieder. Dokumentation- „ Robin Hood Lushtaku“- Er  ist eine

Rohfassung ein Kosova- Verschnitt von Ramsan Kadyrow Ahmadoviq, dem Sohn des ehemaligen tschetschenischen Präsidenten, Ahman Kadyrow., Er hat fast die gleiche Autorität, eine  furchterregende Autorität. Unsere Version für  Kosova ist  Sami Lushtaku, ein ehemaliger UCK Kämpfer, ein ehemaliger  Kellner aus einem Café in Skënderaj.—-  Heute genießt Lushtaku großen Respekt, es ist ein falscher Respekt Nur ein Hüsteln als Zeichen, wird als letztes Wort verstanden In seinem Profil in einem sozialen Netzwerk ist  folgende  Notiz zu finden: „Sami Lushtaku ist eine seltene Persönlichkeit in Kosova———. Er zeigte sich nicht nur  in den schwierigsten Zeiten, sondern er ist nun auch bei der Lösung von Problemen in  Skenderaj für die  Bürger da, seine Amtstätigkeit beschäftigt ihn sehr.“  Im Gegensatz zu seinen Freunden, macht  Lushtaku kein Hehl aus seiner Ambition, alles in der  Hand zu haben. Er  kann sogar als Robin Hood von  Skenderaj bezeichnet  werden, aber sein Handeln hat  Auswirkungen weit über Skënderaj hinaus.  Einige Leute in Mitrovica nennen ihn ironisch, den regionalen Administrator. Lushtakus Einfluss reicht bis Prishtina. Wenn sich seine PDK  schwierigen Situationen befindet, ist Sami Lushtaku zur Stelle.  Alles wendet sich dann wieder zum positiven. Auch wenn Lushtaku keine  besonderen rhetorischen   Fähigkeit hat. Seine Anwesenheit reicht aus um Opponenten innerhalb der PDK durch Drohungen zu beschwichtigen. Wichtige  Gesetze in Prishtina werden von Lushtakus Augen geprüft. Ministerpräsident Hashim Thaci, nimmt Lushtaku mit und fast  alle innerhalb der PDK parieren. Einst wurde  Behgjet Pacolli erst im dritten Wahlgang zum  Präsidenten Kosovas gewählt. , Damit die  notwendigen Stimmen zusammen kamen, musste Thaci, Lushtaku um Hilfe bitten. .Thaci lud Lushtaku zur letzten Sitzung und  Pacolli erhielt die  erforderlichen Stimmen zum Präsidenten

Viele denken vielleicht, dass Hashim Thaçi in  allen Fragen das letzte Wort hat, aber das ist falsch. Die Machtbasis der PDK liegt oftmals in den Kommunen, welche von der PDK regiert werden. Unter diesen Bürgermeistern ragt Lushtaku besonders heraus. ——Viele von ihnen  sind heute Millionäre, mit vielen Hektar Land, sie besitzen  Geschäfte und Wohnhäuser. —–
Beim ehemaligen Bürgermeister  von Kacanik wurden Waffen gefunden. Er wurde für schuldig befunden, und zu drei  Jahren Haft durch ein Gremium der EULEX beim Amtsgericht  in Prishtina  verurteilt. Dieser ehemalige  Bürgermeister, bedrohte  mehrere Personen, deren  Eigentum er für sich  privatisiert hatte  Shukri Buja, Bürgermeister in Lipljan besitzt einen großen Komplex von Villen. Diese registrierte er auf den Namen seines Sohnes. ——- Viele dieser örtlichen  Cowboys – scheuen die  Augen der Öffentlichkeit.  Sie geben keine Antwort auf die Frage woher ihr Reichtum stammt. Ihre Gehälter von  990 bis 1210 Euro reichen dafür nicht aus. In Wahrheit handeln diese Typen in Wild West Manier. Ihren Einfluss sichert u.a.  der Robin Hood Lushtaku . ——-

 

Übersetzung Kastriot Zeka

Anmerkung der Redaktion von Kosova Aktuell  Die historische Gestalt oder die Legende über Robin Hood lässt sich nur bedingt auf Sami Lushtaku anwenden. Robin Hood kämpfte für die Armen und Entrechteten was von Lushtaku nun wirklich nicht gesagt werden kann.

 

Am 8. Juni- Wahlen im EU Protektorat Kosova

Mai 28, 2014

von Max Brym am 28.05.2014

Die Europawahlen sind vorbei. In den meisten europäischen Staaten gewannen oppositionelle Kräfte deutlich an Stimmen. Die Unzufriedenheit mit dem Establishment zeigt sich jedoch auf unterschiedliche Art und Weise. In Griechenland, in Portugal, in Spanien in Irland und in Holland gewannen linke Parteien deutlich an Stimmen. Der Politik des sozialen Kahlschlages wurde in den

genannten Ländern eine deutliche Absage erteilt. Auf der anderen Seite konnten in Frankreich, England, Ungarn, Österreich und teilweise in Deutschland rechtspopulistische Kräfte und offene Faschisten deutliche Stimmengewinne erzielen. Diese Kräfte versuchten letztendlich auf der Basis des Nationalismus und des offenen Rassismus, den Unmut gegenüber der EU Bürokratie für sich zu vereinnahmen. Die politische Entwicklung in Europa zeigt deutlich:Parteien der bürgerlichen Mitte von den konservativen bis hin zu sozialdemokratischen Kräften verlieren mehr und mehr an Einfluss. Viele Menschen innerhalb der EU können sich wie in Griechenland keine warme Mahlzeit und keine medizinische Versorgung mehr leisten. Der Exportweltmeister Deutschland hat auf der Basis der kapitalistischen Konkurrenz Europa kaputt konkurriert. In den meisten Ländern Europas gibt es massiven Sozialabbau, um die Schulden bei den Banken zu begleichen. Dieses Europa der Banken und Konzerne wird immer deutlicher abgelehnt. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob sich diese Ablehnung nach links oder nach rechts hin orientiert.

Die Bedeutung der Wahlen in Kosova

In der europäischen Presse spielen die Parlamentswahlen in Kosova am 8. Juni bis dato keine besondere Rolle. Wer nach Berichten über den Wahlkampf in Kosova in den bürgerlichen Medien sucht, sucht meist vergebens. Dennoch haben auch die Wahlen in Kosova nicht nur für die dort lebenden Menschen sondern auch für die internationale Situation eine ziemliche Relevanz. Bis dato wird Kosova als neoliberales Versuchslabor der EU behandelt. In Kosova wird getestet inwieweit Ausbeutung und neoliberale Deregulierung widerstandslos hingenommen wird. Das Parteienkartell bestehend aus PDK, LDK, AKR und AAK, steht insgesamt für Programme der sozialen Rechtlosigkeit. Daran ändert sich auch nichts wenn Ministerpräsident Hashim Thaci, jetzt kurz vor den Wahlen 200.000 neue Arbeitsplätze verspricht. Der Ministerpräsident versprach vorgestern aus einer Stadt wie Gjakova, „eine deutsche Stadt“ zu machen, wenn die Menschen die PDK wählen würden. Dümmer ist Wahlkampf kaum zu führen. Es gibt von dem oben genannten Parteienkartell nur leere Versprechungen und alle bezeichnen sich als Parteien der „rechten Mitte“ Nur die „Bewegung für Selbstbestimmung“ ( VV) hat ein konkretes soziales alternatives Programm. VV fordert ein kostenloses Bildungssystem, eine Krankenversicherung für alle, die Reaktivierung von Trepca, sowie gewerkschaftlicher Rechte. Die Finanzierungsvorhaben sind konkret durchgerechnet. Mittels eines progressiven Steuersystems gedenkt VV, die Armen zu entlasten und die Reichen zu belasten. Der einzige reale Bezugspunkt für Arbeiter, Arbeitslose, Rentner und Bauern ist VV. Das Programm von VV ist aber kein marxistisches Programm. Diese Tatsache wird von einigen Kräften in Kosova kritisiert. Dennoch bleibt festzuhalten: Nur VV stellt die soziale Frage in den Mittelpunkt ihrer Agitation und Propaganda. Menschen die an der Veränderung der Situation im Land interessiert sind beziehen sich positiv auf die „Bewegung der Selbstbestimmung“. Die VV bezeichnet sich selbst als Partei der „linken Mitte“. Selbstverständlich ist diese Eigendefinition etwas schwammig und interpretierbar. Dennoch, die sozialen und antikolonialen Forderungen im Programm von VV sind konkret und objektiv betrachtet für Kosova radikal links. Wer die Situation in Kosova verändern will muss auf alle Fälle VV wählen. Nur durch die Wahl von VV wird die berühmte Stabilität auf Kosten der breiten Massen in Kosova infrage gestellt. Ein Wahlsieg der regierenden PDK, oder ein Wahlsieg der LDK würde das arme Volk in eine tiefe Depression stürzen. Nur durch einen Wahlerfolg von VV können die Verhältnisse auch mittels verstärkter außerparlamentarischer Aktionen zum tanzen gebracht werden. Ein Wahlerfolg von VV würde deutlich machen, dass die EU Mission in Kosovo kritisch gesehen wird.

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Die Münchner Linke zwischen Nervosität, Dummheit und „Kommunismus“

April 11, 2014

Die Münchner Linke zwischen Nervosität, Dummheit und „Kommunismus“.